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Rechte: André Schinkel - Norbert Kaltwasser, Clemens Meyer - Gaby Gerster, Thomas Kunst - Dirk Skiba

Die nächsten Veranstaltungen:

November  2017

22
Mittwoch
19:30 Uhr
Wortwelten/Bildwelten
Der Regisseur Christoph Rüter spricht mit Nina Birkner.
Villa Rosenthal Jena
 
24
Freitag
09:00 Uhr
Schloss Elisabethenburg Meiningen
 
 

Neuigkeiten

Lisa Goldschmidt erhält die Autorenförderung „Raniser Debüt“

Das Thüringer Büro für Literatur und Kunst „Lese-Zeichen“ hat zum vierten Mal das Literaturstipendium „Raniser Debüt“ vergeben. Aus rund 100 Einsendungen wählte die Jury die Lyrikerin Lisa Goldschmidt aus.

Die Form des Stipendiums ist einmalig: Es richtet sich an Autorinnen und Autoren ohne eigenständige Veröffentlichung. Die Siegerin wird ein Jahr lang mit dem erfahrenen Verlagslektor Helge Pfannenschmidt (Edition Azur) an ihrem Manuskript arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla. Lisa Goldschmidt ist nach Simone Schabert die zweite Lyrikerin, die das Stipendium erhält. Schaberts Buch „Erzähl mir vom Atmen“ ist soeben erschienen.

Die neue Stipendiatin beschäftigt sich in ihrem Projekt mit der Frage der Vereinbarkeit von Biologie und Poesie. Dazu sagt sie selbst: „Ich will ein lyrisches Hirn biologisch denken und ein biologisches Hirn lyrisch kartographieren.“ Ihre Gedichte versuchen die Vermittlung von wissenschaftlichen Fragen in der Kunst, wobei sie sowohl neue Erkenntnisse der Neurobiologie, als auch Klassiker der Psychoanalyse wie Siegmund Freud verarbeitet.

Lisa Goldschmidt wurde 1993 in Freiburg geboren und studierte 2011-2013 freie Kunst (Malerei/ Grafik) in Karlsruhe. Seit 2013 studiert sie Psychologie in Frankfurt am Main. Sie war 2015, 2016 und 2017 Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen/Thüringen.

In der Zwischenzeit: Poesie - mit Mario Osterland

Mario Osterland gehört zu den spannendsten neuen Stimmen der deutschen Lyrik. Gönnen Sie sich eine kleine poetische Pause - mit einem Gedicht aus seinem neuen Band "heimische arten".

Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium für Literatur

Im Sinne von Eduard und Clara Rosenthal vergibt JenaKultur seit der Wiedereröffnung des Hauses im Jahr 2009 ein Stipendium im Bereich Literatur/Stadtschreibung mit einer bisher erstaunlichen Resonanz sowie hohen Qualität an Bewerbungen.

Eduard Rosenthal - Jenaer Ehrenbürger, 2-facher Rektor der Friedrich Schiller Universität Jena, Rechtswissenschaftler und Begründer der Thüringer Verfassung - zog 1892 mit seiner Ehefrau Clara Rosenthal und dem gemeinsamen Sohn Curt Rosenthal in die Villa Rosenthal ein. Das Ehepaar übertrug das Haus testamentarisch der Stadt Jena im Jahr 1924.
Heute erinnert der Ort wieder an das politische, gesellschaftliche und kulturelle Engagement der Familie, welche das Leben um 1900 nicht nur in Jena, sondern weit über Thüringen hinaus, nachhaltig geprägt und mitgestaltet hat. Kulturelle Bildung und die Vermittlung sowie der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur waren dem Ehepaar ein besonderes Anliegen.

Mit dem ab September 2017 neu ausgeschriebenen Clara-und-Eduard-Rosenthal Stipendium für Literatur/Stadtschreibung soll einem/einer Stipendiat/-in die Möglichkeit gegeben werden, sich innerhalb von 12 Monaten ausschließlich der eigenen Arbeit im Bereich Literatur zu widmen. Für eine Bewerbung um das Stipendium sind nationale und internationale Literaten/-innen über 18 Jahren teilnahmeberechtigt. Die Stipendienzeit umfasst den Zeitraum vom 01.08.2018 bis zum 31.07.2019. JenaKultur stellt in diesem Zeitraum eine möblierte Wohnung im Dachgeschoss der Villa Rosenthal miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Das Stipendium ist mit EUR 1.000 Euro pro Monat dotiert.

Alle vollumfänglichen Informationen zu den Ausschreibungs- und Bewerbungsmodalitäten stehen auf der Webseite der Villa Rosenthal Jena unter https://www.villa-rosenthal-jena.de/de/stipendien/literatur_und_stadtschreibung/683611 zum Download bereit.

Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31.12.2017. Spätere Einsendungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Schreibwettbewerb für Schüler der Klassen 1-4: "Der große Wörterzauberer"

Denkt euch einen verrückten Zauberer aus, der bei der Ausübung seiner Wortmagie den ein oder anderen Buchstabendreher verzapft und damit für Sprachchaos sorgt. Ihr könnt euch überlegen… Hat er vielleicht den Leuten die Wörter im Mund verdreht? Hat er die Wörter einfach weggehext? Oder ganz und gar die Sprachen von Menschen und Tieren vertauscht? Aus Versehen oder böser Absicht? Und wie kann man das Ganze wieder geradebiegen?

Wir freuen uns auf eure Geschichten und sind gespannt, welches Chaos euer Wörterzauberer angerichtet hat und mit welchem Zauberspruch er es schaffen kann, wieder Ordnung herzustellen!

Bedingungen: Teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse entlang von Saale und Orla. Die Geschichte sollte auf jeden Fall zum Thema passen und von euch selbst ausgedacht und geschrieben worden sein. Alle Texte sollten ordentlich handgeschrieben und mit Klassenstufe, eurer Anschrift, Telefonnummer und der E-Mail Adresse eurer Eltern versehen an unsere Adresse gesandt werden. Einsendeschluss ist der 30. September 2017. Mit der Einsendung eures Textes wird dem Lese-Zeichen e. V. das Recht auf Veröffentlichung übertragen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preis: Der beste Beitrag aus jeder Klassenstufe wird mit einer Urkunde und einem Buchpreis ausgezeichnet und die vier Gewinner dürfen ihre Geschichte zu den 10. Kinderliteraturtagen in Krölpa am 21. Oktober 2017 vorlesen.

Adresse: Lese-Zeichen e.V., Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena; Mail: info(at)lesezeichen-ev.de; Tel: 03641-493900.

Ein Rückblick auf die 19. Thüringer Literaturtage

Eine zweiminütige Zeitreise zu den Literaturtagen 2016. Was war das für ein schönes Wochenende!

Karten für das Festivalprogramm in diesem Jahr gibt es unter DIESEM LINK!

Simone Scharbert erhält die Autorenförderung „Raniser Debüt“

Das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen hat zum dritten Mal das Literaturstipendium „Raniser Debüt“ vergeben. Aus rund 100 Einsendungen wählte die Jury die Lyrikern Simone Scharbert aus. Ihr Debütbuch wird 2017 erscheinen.

Das „Raniser Debüt“ entstand vor drei Jahren in der Nachfolge des Raniser Stadtschreibers. Die Form des Stipendiums ist einmalig: Es richtet sich ausdrücklich an Autorinnen und Autoren ohne eigenständige Veröffentlichung. Die Siegerin erhält die Möglichkeit, ein Jahr lang mit dem erfahrenen Verlagslektor Helge Pfannenschmidt (Edition Azur) an ihrem Manuskript zu arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla.

Nachdem mit Denijen Pauljevic und Lars Jongeblod bislang zwei Prosaautoren das Stipendium erhielten, ist Simone Scharbert die erste Lyrikerin. Ihre Texte, die oftmals beklemmende zwischenmenschliche Situationen skizzieren, überzeugten die Jury durch die Prägnanz ihrer Form und ihre dichte Atmosphäre.

Simone Scharbert wurde 1974 in Bayern geboren. Sie studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft. Heute arbeitet sie als freie Redakteurin und Dozentin für politische Bildung in der Nähe von Köln. Die Autorin kennt Ranis und seine Burg als Teilnehmerin mehrerer Schreibworkshops im Rahmen der Thüringer Literaturtage. Nun bietet sich ihr die Gelegenheit eines längeren Aufenthalts: als Teil des Stipendiums darf Simone Scharbert die Autorenwohnung auf Burg Ranis während des Sommers nutzen.

"Ins Innere: Annäherungen an Franz Fühmann" von Peter Braun und Martin Straub (Hrsg.)

Nach dem Band "Hilbigs Bilder" haben Peter Braun und Martin Straub im Wallstein Verlag einen neuen Sammelband heraus gegeben, der sich dem Schriftsteller Franz Fühmann widmet.

Franz Fühmann (1922 – 1984) – ein produktives Schriftstellerleben, in dem sich das 20. Jahrhundert bricht, und ein verzweigtes, vielgestaltiges Werk, das sich von keiner Doktrin bändigen ließ.

Aus ganz unterschiedlichen Richtungen nähern sich die Autorinnen und Autoren dieses Buches Franz Fühmann an. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit ihm und von dem Einfluss, den er auf sie ausgeübt hat, verfolgen seine intellektuelle Biographie, öffnen sein Archiv, lesen seine Bücher, reflektieren über seine Poetik oder fragen nach den Figuren des Zufalls.

Die Beiträge stammen von Helmut Böttiger, Matthias Braun, Peter Braun, Joachim Hamster Damm, Daniela Danz, Barbara Heinze, Anja Kampmann, Frauke Meyer-Gosau, Dietmar Riemann, Martin Straub.

Das Buch kann ab sofort für € 19,90 bei uns bestellt werden.

E-Mail: info(at)lesezeichen-ev.de

In der Zwischenzeit: Poesie - mit Dominik Dombrowski

Eine neue Folge "In der Zwischenzeit: Poesie"! Dominik Dombrowski ist ein Meister lakonischer Tiefgründigkeit, der Chronist der Rolling-Stones-Männer, ein Poet ohne Pose.

In der Zwischenzeit: Poesie - mit Ulrich Zieger

Die zweite Folge unserer Video-Reihe "In der Zwischenzeit: Poesie" - mit Aufnahmen von Ulrich Zieger, der nicht nur ein großer, ein unverwechselbarer Dichter war, sondern auch ein wunderbarer Mensch. Wir denken oft an ihn. Dieses Video zeigt sowohl seine Herzlichkeit, als auch seine Poesie.

Ab sofort erhältlich: "Der Wundenleser" - das erste Raniser Debüt!

Denijen Pauljevics literarisches Debüt erzählt in glimmenden Sätzen von einem Trip durch Illusion und Wirklichkeit. Ein Leseerlebnis wie ein luzider Traum: 

Hinter den Toren eines Armeestützpunkts betritt der Erzähler in Denijen Pauljevi?s Geschichte eine sonderbare Parallelwelt. Er gehört zu den Statisten einer militärischen Übung, mit der Soldaten auf ihren Auslandseinsatz vorbereitet werden. Mal stellt er einen Bürgermeister dar, mal einen Heckenschützen. Dabei besteht sein eigentlicher Job darin, die gelähmte Ramona zu betreuen, die wegen ihrer Behinderung ein besonders realistisches Opfer abgibt. Und im Camp die geheimen Vertriebswege für Rauschmittel aller Art kennt. Während der Erzähler in immer neue Rollen schlüpft, wird seine eigene Identität unsicher. Er erinnert sich an seine Jugend in Serbien, an die Gewalt, die Drogen, den Krieg. Was anfangs den Dreharbeiten zu einem Actionfilm ähnelt, entwickelt sich zu einem destruktiven Spiel, in das sich der Protagonist von der fatalistischen Ramona hineinziehen lässt.

Das Buch ist ab sofort erhältlich bei Amazon (unter diesem Link) oder beim Lese-Zeichen e.V. - E-Mail für Bestellungen: ranis[at]lesezeichen-ev.de.

Andreas Berner erhält die Kulturnadel des Freistaats Thüringen

Thüringer Kulturnadel

Herr Andreas Berner erhält die „Kulturnadel des Freistaats Thüringen“ für sein ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender des Lese-Zeichen e. V.

Mit seinen Erfahrungen als Lehrer und Künstler gab und gibt er dem Lese-Zeichen e. V. konzeptionelle und praktische Impulse. Unter seinem Vorsitz wurde eine Kunstsparten übergreifenden Arbeit entwickelt. Das wird nicht nur mit den Programmen der Thüringer Literatur- und Autorentage auf Burg Ranis sichtbar, sondern auch in der Thüringen weiten Arbeit des Vereins mit jährlich ca. 250 Veranstaltungen in 50 Orten. Bei aller Vielfalt der Vereinstätigkeit ist die Arbeit im ländlichen Raum sein theoretisches und praktisches Zentrum. Immer wieder bemüht sich Andreas Berner um eine Zusammenarbeit der Orte und Gemeinden. In dieser Hinsicht ist die Verbindung von Ranis und Krölpa beispielgebend. Das Programm der Burg Ranis und das des neuen Spielortes, der Pinsenberghalle in Krölpa, ergänzen sich trefflich und locken das Publikum aus nah und fern. Sein Engagement trägt somit wesentlich zum Erhalt der kulturellen Infrastruktur im ländlichen Raum bei.

Neben dem Thüringer Kulturpreis wird seit 2014 eine "Kulturnadel des Freistaats Thüringen" an Einzelpersönlichkeiten vergeben, die sich durch herausragende ehrenamtliche Arbeit im Kulturbereich in Thüringen ausgezeichnet haben. Damit stärkt das Land die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements in Thüringen. Dies ist auch eine der Zielsetzungen des "Kulturkonzepts des Freistaats Thüringen".

Die besondere Anerkennung für Kulturschaffende spiegelt sich auch im Design der Kulturnadel wider, die in Form eines Lorbeerblattes gestaltet ist. Lorbeer symbolisiert seit der Antike Ehre und Auszeichnung für Künstler, Wissenschaftler und Sportler und wird Apollon, dem Gott der Künste, zugeordnet. Der Entwurf stammt von Felix Lindner, einem international renommierten Thüringer Schmuckgestalter. Er wurde von einer Jury unter dem Vorsitz von Prof. Klaus Nerlich, Sprecher des Verbandes Bildender Künstler Thüringens, aus insgesamt 16 Vorschlägen ausgewählt. Das Thüringer Kulturministerium stellt alle eingereichten Vorschläge dem Erfurter Angermuseum für seine Sammlung zeitgenössischen Schmucks zur Verfügung.

 

"Wir schillern!" ist in die Endrunde des Wettbewerbes "Kinder zum Olymp!" der Kulturstiftung der Länder gekommen

In verschiedenen Kategorien werden hier Modellprojekte zwischen Kultur und Schule ausgezeichnet. Kinder und Jugendliche sollen in der Schule die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in kulturellen Projekten zu engagieren und eigene künstlerische Erfahrungen zu sammeln. Gemeinsam mit außerschulischen Partnern – kulturellen Einrichtungen oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen.

... knapp sind wir am Siegertreppchen vorbei geschlittert, aber wir werden weiter schillern. Schon ab Januar 2015 ist ein Radio-Projekt für GrundschülerInnen geplant, welches ebenso am historisch-atmosphärischen Ort, also in Schillers Gartenhaus, zusammen mit dem Offenen Kanal Jena (OKJ) stattfinden wird.

Vernetzen wir uns!

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Blaubart & Ginster: Literatur im Radio

Eine Stunde Literatur und Musik auf Radio OKJ & bei Soundcloud. Ralf Schönfelder und Mario Osterland laden Autoren ins Studio ein, um ihre Texte zu hören, über die literarische Szene zu plaudern und die Lieblingsmusik der Gäste zu spielen.

Melden Sie sich einfach an!

Und erhalten Sie unsere Veranstaltungstipps frei Haus. Zur Anmeldung geht es hier entlang >

Herausgegeben vom Lese-Zeichen e.V.

Hilbigs Bilder - Essays und Aufsätze

Hilbig und die bildenden Künste - Schriftstellerkollegen, Malerfreunde, Literaturwissenschaftler über die gewaltigen Wort- und Bildwelten Wolfgang Hilbigs.
Mit Beiträgen von Gert Neumann, Andreas Koziol, Uwe Kolbe, Nancy Hünger, Birgit Dahlke, Jan Röhnert, Martin Straub, Volker Hanisch und Bildern von Gerhard Altenbourg, Horst Hussel, Olaf Nicolai, Gil Schlesinger, Strawalde u.a. weitere Informationen >

 

Mehrfachbelichtung - Rumänische Erkundungen

In dem Band sind zehn Künstler mit Essays, Lyrik, Prosa und literarischen Reportagen sowie der Fotograf Andreas Berner mit Siebenbürgen-Impressionen vertreten. weitere Informationen >