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Rechte: Lukas Rauchstein - Felix Funke, Monika Maron - Jonas Maron, Tom Schulz - Dirk Skiba

Die nächsten Veranstaltungen:

Dezember  2016

12
Montag
09:00 Uhr
Kita "Himmelszelt" (Löbichauer Str. 71a, 07749 Jena)
 
12
Montag
10:30 Uhr
Kita "Weltentdecker" (Scharnhorststr. 1, 07743 Jena)
 
 

Neuigkeiten

Solo-Konzert mit Christian Haase auf Burg Ranis

Christian Haase ist ein Phänomen. Wie kein zweiter deutscher Künstler der jüngeren Zeit hat er sich immer wieder aus sich selbst heraus neu erfunden ohne sich zu verlieren. Seine Bodenständigkeit ist seine Authentizität. Er hat den Kopf in den Wolken und die Füße fest auf der Erde. Christian Haase schreibt jeden seiner Texte selbst und ist einer der besten deutschen Songpoeten. Die Texte sind keine lyrischen Metaphercollagen, die einfach nur gut klingen, sondern die Widergabe seiner bedingungslos skalierten Umwelt in großen Bildern. Kein Wunder, dass er sich dem viel zu früh verstorbenen Liedermacher Gerhard Gundermann so verbunden fühlt. Gundermann-Songs gehören seit Jahren zu seinem Repertoire; inzwischen ist er auch als Sänger der Gundermann-Band „Die Seilschaft“ unterwegs.

Am 08.12.2016 ist Christian Haase um 19.30 Uhr auf Burg Ranis zu erleben – in der intimen Atmosphäre eines akustischen Solokonzerts.

Karten gibt es für € 6,- / € 4,- ermäßigt an der Abendkasse. Reservierungen per E-Mail an: ranis@lesezeichen-ev.de.

In der Zwischenzeit: Poesie - mit José Oliver

José Oliver ist ein immer wieder gern gesehener Gast auf Burg Ranis. Die Musikalität seines Vortrags und sein besonnenes, einnehmendes Wesen zeichnen jede seiner Lesungen aus.

Simone Scharbert erhält die Autorenförderung „Raniser Debüt“

Das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen hat zum dritten Mal das Literaturstipendium „Raniser Debüt“ vergeben. Aus rund 100 Einsendungen wählte die Jury die Lyrikern Simone Scharbert aus. Ihr Debütbuch wird 2017 erscheinen.

Das „Raniser Debüt“ entstand vor drei Jahren in der Nachfolge des Raniser Stadtschreibers. Die Form des Stipendiums ist einmalig: Es richtet sich ausdrücklich an Autorinnen und Autoren ohne eigenständige Veröffentlichung. Die Siegerin erhält die Möglichkeit, ein Jahr lang mit dem erfahrenen Verlagslektor Helge Pfannenschmidt (Edition Azur) an ihrem Manuskript zu arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla.

Nachdem mit Denijen Pauljevic und Lars Jongeblod bislang zwei Prosaautoren das Stipendium erhielten, ist Simone Scharbert die erste Lyrikerin. Ihre Texte, die oftmals beklemmende zwischenmenschliche Situationen skizzieren, überzeugten die Jury durch die Prägnanz ihrer Form und ihre dichte Atmosphäre.

Simone Scharbert wurde 1974 in Bayern geboren. Sie studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft. Heute arbeitet sie als freie Redakteurin und Dozentin für politische Bildung in der Nähe von Köln. Die Autorin kennt Ranis und seine Burg als Teilnehmerin mehrerer Schreibworkshops im Rahmen der Thüringer Literaturtage. Nun bietet sich ihr die Gelegenheit eines längeren Aufenthalts: als Teil des Stipendiums darf Simone Scharbert die Autorenwohnung auf Burg Ranis während des Sommers nutzen.

Die Ausstellung "Mythos: Nordland" ist eröffnet!

Am 05.10.2016 fand der Vernissage unserer Ausstellung "Mythos: Nordland" in der Villa Rosenthal statt. Gezeigt werden Bilder der Künstlerin Barbara Matz-Langensiepen. Christine Hansmann las Texte aus der Lieder-Edda, dazu machten Voita! Musik.

In den kommenden Monaten wird sich das Rahmenprogramm der Ausstellung intensiv mit dem Mythos beschäftigen. Begleiten Sie uns auf dieser Reise!

13.10.2016, 19.30 Uhr
"Missbrauch germanischer Mythologie im Rechtsextremismus" Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener berichtet.

16.11.2016, 19.30 Uhr
Das Gleichnis: Brücke zwischen Mythos und Religion. Pfarrer Michael Kleim berichtet.

30.11.2016, 19.30 Uhr
Kinoabend: „Die Höhle der vergessenen Träume“ von Werner Herzog. Mit einer poetisch-archäologischen Einführung von André Schinkel

11.01.2017, 19.30 Uhr
Mythos und Fantasy. Lesung und Gespräch mit Christoph Hardebusch

18.01.2017, 19.30 Uhr
„Der Nordwind erzählt“. Skandinavische Legenden erzählt von Antje Horn. Musik: Klaus Wegener

Bilder von der Vernissage:

"Ins Innere: Annäherungen an Franz Fühmann" von Peter Braun und Martin Straub (Hrsg.)

Nach dem Band "Hilbigs Bilder" haben Peter Braun und Martin Straub im Wallstein Verlag einen neuen Sammelband heraus gegeben, der sich dem Schriftsteller Franz Fühmann widmet.

Franz Fühmann (1922 – 1984) – ein produktives Schriftstellerleben, in dem sich das 20. Jahrhundert bricht, und ein verzweigtes, vielgestaltiges Werk, das sich von keiner Doktrin bändigen ließ.

Aus ganz unterschiedlichen Richtungen nähern sich die Autorinnen und Autoren dieses Buches Franz Fühmann an. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit ihm und von dem Einfluss, den er auf sie ausgeübt hat, verfolgen seine intellektuelle Biographie, öffnen sein Archiv, lesen seine Bücher, reflektieren über seine Poetik oder fragen nach den Figuren des Zufalls.

Die Beiträge stammen von Helmut Böttiger, Matthias Braun, Peter Braun, Joachim Hamster Damm, Daniela Danz, Barbara Heinze, Anja Kampmann, Frauke Meyer-Gosau, Dietmar Riemann, Martin Straub.

Das Buch kann ab sofort für € 19,90 bei uns bestellt werden.

E-Mail: info(at)lesezeichen-ev.de

In der Zwischenzeit: Poesie - mit Dominik Dombrowski

Eine neue Folge "In der Zwischenzeit: Poesie"! Dominik Dombrowski ist ein Meister lakonischer Tiefgründigkeit, der Chronist der Rolling-Stones-Männer, ein Poet ohne Pose.

In der Zwischenzeit: Poesie - mit Ulrich Zieger

Die zweite Folge unserer Video-Reihe "In der Zwischenzeit: Poesie" - mit Aufnahmen von Ulrich Zieger, der nicht nur ein großer, ein unverwechselbarer Dichter war, sondern auch ein wunderbarer Mensch. Wir denken oft an ihn. Dieses Video zeigt sowohl seine Herzlichkeit, als auch seine Poesie.

Ab sofort erhältlich: "Der Wundenleser" - das erste Raniser Debüt!

Denijen Pauljevics literarisches Debüt erzählt in glimmenden Sätzen von einem Trip durch Illusion und Wirklichkeit. Ein Leseerlebnis wie ein luzider Traum: 

Hinter den Toren eines Armeestützpunkts betritt der Erzähler in Denijen Pauljevi?s Geschichte eine sonderbare Parallelwelt. Er gehört zu den Statisten einer militärischen Übung, mit der Soldaten auf ihren Auslandseinsatz vorbereitet werden. Mal stellt er einen Bürgermeister dar, mal einen Heckenschützen. Dabei besteht sein eigentlicher Job darin, die gelähmte Ramona zu betreuen, die wegen ihrer Behinderung ein besonders realistisches Opfer abgibt. Und im Camp die geheimen Vertriebswege für Rauschmittel aller Art kennt. Während der Erzähler in immer neue Rollen schlüpft, wird seine eigene Identität unsicher. Er erinnert sich an seine Jugend in Serbien, an die Gewalt, die Drogen, den Krieg. Was anfangs den Dreharbeiten zu einem Actionfilm ähnelt, entwickelt sich zu einem destruktiven Spiel, in das sich der Protagonist von der fatalistischen Ramona hineinziehen lässt.

Das Buch ist ab sofort erhältlich bei Amazon (unter diesem Link) oder beim Lese-Zeichen e.V. - E-Mail für Bestellungen: ranis[at]lesezeichen-ev.de.

Andreas Berner erhält die Kulturnadel des Freistaats Thüringen

Thüringer Kulturnadel

Herr Andreas Berner erhält die „Kulturnadel des Freistaats Thüringen“ für sein ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender des Lese-Zeichen e. V.

Mit seinen Erfahrungen als Lehrer und Künstler gab und gibt er dem Lese-Zeichen e. V. konzeptionelle und praktische Impulse. Unter seinem Vorsitz wurde eine Kunstsparten übergreifenden Arbeit entwickelt. Das wird nicht nur mit den Programmen der Thüringer Literatur- und Autorentage auf Burg Ranis sichtbar, sondern auch in der Thüringen weiten Arbeit des Vereins mit jährlich ca. 250 Veranstaltungen in 50 Orten. Bei aller Vielfalt der Vereinstätigkeit ist die Arbeit im ländlichen Raum sein theoretisches und praktisches Zentrum. Immer wieder bemüht sich Andreas Berner um eine Zusammenarbeit der Orte und Gemeinden. In dieser Hinsicht ist die Verbindung von Ranis und Krölpa beispielgebend. Das Programm der Burg Ranis und das des neuen Spielortes, der Pinsenberghalle in Krölpa, ergänzen sich trefflich und locken das Publikum aus nah und fern. Sein Engagement trägt somit wesentlich zum Erhalt der kulturellen Infrastruktur im ländlichen Raum bei.

Neben dem Thüringer Kulturpreis wird seit 2014 eine "Kulturnadel des Freistaats Thüringen" an Einzelpersönlichkeiten vergeben, die sich durch herausragende ehrenamtliche Arbeit im Kulturbereich in Thüringen ausgezeichnet haben. Damit stärkt das Land die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements in Thüringen. Dies ist auch eine der Zielsetzungen des "Kulturkonzepts des Freistaats Thüringen".

Die besondere Anerkennung für Kulturschaffende spiegelt sich auch im Design der Kulturnadel wider, die in Form eines Lorbeerblattes gestaltet ist. Lorbeer symbolisiert seit der Antike Ehre und Auszeichnung für Künstler, Wissenschaftler und Sportler und wird Apollon, dem Gott der Künste, zugeordnet. Der Entwurf stammt von Felix Lindner, einem international renommierten Thüringer Schmuckgestalter. Er wurde von einer Jury unter dem Vorsitz von Prof. Klaus Nerlich, Sprecher des Verbandes Bildender Künstler Thüringens, aus insgesamt 16 Vorschlägen ausgewählt. Das Thüringer Kulturministerium stellt alle eingereichten Vorschläge dem Erfurter Angermuseum für seine Sammlung zeitgenössischen Schmucks zur Verfügung.

 

"Wir schillern!" ist in die Endrunde des Wettbewerbes "Kinder zum Olymp!" der Kulturstiftung der Länder gekommen

In verschiedenen Kategorien werden hier Modellprojekte zwischen Kultur und Schule ausgezeichnet. Kinder und Jugendliche sollen in der Schule die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in kulturellen Projekten zu engagieren und eigene künstlerische Erfahrungen zu sammeln. Gemeinsam mit außerschulischen Partnern – kulturellen Einrichtungen oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen.

... knapp sind wir am Siegertreppchen vorbei geschlittert, aber wir werden weiter schillern. Schon ab Januar 2015 ist ein Radio-Projekt für GrundschülerInnen geplant, welches ebenso am historisch-atmosphärischen Ort, also in Schillers Gartenhaus, zusammen mit dem Offenen Kanal Jena (OKJ) stattfinden wird.

Blaubart & Ginster: Literatur im Radio

Eine Stunde Literatur und Musik auf Radio OKJ & bei Soundcloud. Ralf Schönfelder und Mario Osterland laden Autoren ins Studio ein, um ihre Texte zu hören, über die literarische Szene zu plaudern und die Lieblingsmusik der Gäste zu spielen.

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Herausgegeben vom Lese-Zeichen e.V.

Hilbigs Bilder - Essays und Aufsätze

Hilbig und die bildenden Künste - Schriftstellerkollegen, Malerfreunde, Literaturwissenschaftler über die gewaltigen Wort- und Bildwelten Wolfgang Hilbigs.
Mit Beiträgen von Gert Neumann, Andreas Koziol, Uwe Kolbe, Nancy Hünger, Birgit Dahlke, Jan Röhnert, Martin Straub, Volker Hanisch und Bildern von Gerhard Altenbourg, Horst Hussel, Olaf Nicolai, Gil Schlesinger, Strawalde u.a. weitere Informationen >

 

Mehrfachbelichtung - Rumänische Erkundungen

In dem Band sind zehn Künstler mit Essays, Lyrik, Prosa und literarischen Reportagen sowie der Fotograf Andreas Berner mit Siebenbürgen-Impressionen vertreten. weitere Informationen >