
Der neue Erzählband von Stefan Petermann enthält Fragmente von Vergnügen und Halluzinationen einer Gegenwart, die im Begriff ist, sich aufzulösen: Nachts schreit ein Mann. Eine Frau bleibt stehen und will einfach nicht weitergehen. Ein Vater disrupiert sein Haus. Eine Mutter wird wütend auf Grönland. Mit energischer Poesie erzählt er von Menschen, die in Momenten des Übergangs stehen. So erschafft er mit Gespür für Zwischentöne kleine Welten, die leuchten, auch wenn sie schon im Verschwinden begriffen sind.
Hier begegnen sich die Nicht-Orte und die kleinen Welten und zeichnen gemeinsam die Steh-, Schwank- und Kippmomente des Lebens nach.
Zeit: Mittwoch, 25.11.2026 19:30
Ort: Jenaer Kunstverein
Eintritt : kostenlos
Veranstalter: Lese-Zeichen e.V., Jenaer Kunstverein, gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur