Schütt, Siegfried

Biografie

geb. am 31. Mai 1937 in Lübbenau/Spreewald;
1943-1951 Besuch der Volksschule in Calau; verließ mit 14 Jahren das Elternhaus, um zur See zu fahren; 1954 Rückkehr auf das Festland und Erwachsenenqualifizierung als Dekorateur;
1957-1959 Baumaschinist und Brigadier beim Kraftwerksbau Lübbenau/Vetschau;
1959 „Walzgang" in die Bundesrepublik Deutschland, Baggerführer in Herford / Nordrhein-Westfalen, um „einfach mal anders zu leben" (S.);
1960 Rückkehr und erste Schreibversuche für die „Lausitzer Rundschau";
1967 Umzug von der Niederlausitz nach Thüringen und Qualifizierung zum Korrektor, Arbeit in der Druckerei der Tageszeitung „Freies Wort" Suhl bis 1990, danach bis 1993 Endredakteur;
1971-1975 Studium am Institut für Literatur in Leipzig; 1976 Kunstpreis des FDGB; journalistische Arbeit für verschiedene Tageszeitungen;
S. wurde bis in die achtziger Jahre immer wieder für seine Leistungen in der Neuererbewegung ausgezeichnet;
S. ist Erzähler, Essayist und Feuilletonist und trat auch als Lyriker an die Öffentlichkeit, eine in den siebziger Jahren entstandene Komödie wurde aus politischen Gründen nicht aufgeführt.

Bibliografie

Wachstum, Wohlstand, Stabilität. Betriebsreport. Berlin 1982.
Taubensommer. Erzählung. Berlin 1986.
Thüringen - Das grüne Herz Deutschlands. Anthologie. 3 Bde. Hrsg. und Mitautor. Aalen 1990/91/92.
Theodor Oberländer. Porträt. München 1995.
Der Traum von Preußen. Essay. Bonn 2001.

„Liebe, Liebe laß mich los". Goethe und die Frauen. München 2001.

Befreit, verfolgt und totgeschwiegen, dokumentarische Erzählung, KdI Euro-Verlag, Cottbus, 2004
Die Simson-Legende. Aus der Geschichte eines Traditionsunternehmens.
Verlag Druckmedienzentrum Gotha 2006

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