Heyse, Gerd W.

Biografie

geb. am 12. Oktober 1930 in Erfurt; 1964 als Wirtschaftstreuhändergehilfe tätig, 1965-1987 Helfer in Steuerangelegenheiten; seit 1988 freischaffender Schriftsteller; Gedichte, Epigramme, Aphorismen, Feuilletons und Erzählungen, seit 1955 in vielen Zeitungen und Erzählbänden; zählt zu den produktiven Aphoristikern in Thüringen, was er fast täglich auf der Kulturseite der „ThüringerAllgemeirnen" bezeugt; begann Mitte der fünfziger Jahre mit Kurzgeschichten und Glossen, die im „Eulenspiegel", dem „Magazin", der „Freie(n) Welt" und der„Weltbühne" erschienen; publizierte teilweise unter dem Pseudonym Ernst Heiter in Anthologien, wie „Klamanns Puppentheater", „Handbuch für Untermieter", „Das Tier lacht nicht", „Spiegelbilder", „Auswahl 70", „Don Juan überm Sund", „Das letzte Mal mit der Geliebten" und „Wo man liebt, da lass dich ruhig nieder"; Einzelveröffentlichungen wurden in Funk und Fernsehen gesendet; der Eulenspiegel-Verlag brachte vier Aphorismenbändchen in mehreren Auflagen heraus.

Bibliografie

Kurz und scherzhaft. Aphorismen. Berlin 1974.

Der Hund des Nachbarn bellt immer viel lauter. Aphorismen. Berlin 1978.

Gehirntestate. Aphorismen. Berlin 1981.

Musenschuß und Hexenkuß. Gedichte. Berlin 1983.

Gedanken-Sprünge. Aphorismen. Berlin 1988.

Die dritte Seite der Medaille. Aphorismen. Fotomontagen von Frank Naumann.
Erfurt 1993.

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