Großmann, Karl-Heinz

Biografie

geb. am 22. Februar 1941 in Güstrow, aufgewachsen in Jagdshof bei Sonneberg; 1947-1955 Grundschule, 1955-1957 Oberschule in Sonneberg bis zur mittleren Reife; 1957-1960 Institut für Lehrerbildung in Meiningen; seit 1960 Lehrer; 1964-1968 Fernstudium an der Pädagogischen Hochschule Erfurt und Ausbildung zum Deutschlehrer; jetzt Gymnasiallehrer in Sonneberg; seit dem Studium intensive Beschäftigung mit der itzfränkischen Mundart; seit Ende der siebziger Jahre Gasthörer im Schriftstellerverband Bezirk Suhl; seit 1990 Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller, Landesgruppe Thüringen; 1979 Mitbegründer und seitdem Vorsitzender des AK Mundart Südthüringen; Lesungen im Rundfunk; erhielt 2000 den Margarete-Braungart-Preis für Kunst und Literatur; G. lebt seit 1963 in Sonneberg-Hüttensteinach.

Bibliografie

Hochdeutsch
Der Tod des Fußballspielers. Kriminalroman. Rudolstadt 1986.
Stromstoß. Drehbuch Polizeiruf 110. Unveröffentlicht.
650 Jahre Jagdshof. Eine Ortsgeschichte. Sonneberg 1990.
Die Goldpumpe. Anthologie. Erfurt 1997

Mundart
Mei Dörfla glänzt utn in Sunnalecht. Suhl 1980.
Uem unnera Barg scheint die Sunn zeärscht. Leipzig 1988.
Sumbarger Sprüch. Sonneberg 1989.
De Glocknraub. Theaterstück. Schüleraufführungen in Sonneberg und Jagdshof. 1997.
Endlich auf der Mauer. Mengersgereuth-Hämmern 2000.

Herausgaben
Mundartanthologien des AK
Mundart Südthüringen:
Hüeflspaa un Spreißl. Sonneberg 1997.
Mir hänga uns nei. MengersgereuthHämmern 1999.

Beiträge in Mundartanthologien
A Stückla Bruet. Suhl 1978.
Derhem en moi Dörfle. Suhl 1984.
Bann dos de Modder noch hätt könn erlah. Suhl 1987.
Thüringer Mundart. Rudolstadt 1990.
Möcherlesversli, frank & frei. Volkach 1993.
Deutsche Mundarten an der Wende. In: Rhein-Neckar-Zeitung. Heidelberg 1995.
Mundartliteratur in Südthüringen.
Die österreichische Dialektzeitschrift. Wien 1995.

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