Albig, Hans-Georg

Biografie

geboren am 29. Februar 1944 in Lüdersdorf bei Eberswalde; der Vater fiel im 2. Weltkrieg;

1950-1958 Grundschule in seinem Geburtsort; bis 1962 Oberschulbesuch in Eberswalde; nach dem Abitur Schriftsetzerlehre in Pößneck; in der Oberschul- und Lehrzeit erste lyrische Versuche; 1964/65 Redakteur der Betriebszeitung des Karl-Marx-Werkes in Pößneck; in dieser Zeit erste Veröffentlichungen von Gedichten in Tageszeitungen, Rundfunk und Fernsehen; 1965/66 Soldat bei den Grenztruppen der DDR; 1966-1971 Redakteur in der Lokalredaktion der „Volkswacht" (Pößneck);

1971-1979 freiberuflicher Autor; Arbeit für das Theater Gera und Nachdichtungen für die Puppenbühne Gera, zudem Reportagen fürTageszeitungen; 1969-1972 externes Studium am Institut für Literatur Leipzig; 1979-1981 Arbeits- und Studienaufenthalt in Bulgarien; die Nachdichtung bulgarischer Lyrik und Prosa wird zu einem wesentlichen Arbeitsfeld; zwischen 1973 und 1989 Leitung der Arbeitsgemeinschaft junger Autoren bzw. des Zentrums junger Autoren; erhielt 1977 den Kunstpreis des Bezirkes Gera und 1980 den Horst-Salomon-Preis der Stadt Gera; ist als Redakteur und Layouter tätig, „seit der Wiedervereinigung ... literarisch verstummt"

Bibliografie

Anstoß für Claudia. Musical-Libretto.
Berlin 1977. Gera 1977.
Für den Frieden. Szenisches Poem.
Gera 1977.

Nachdichtungen
Das großmächtige Fröschlein.
Aus dem Russischen.
Puppenbühne Gera 1976.
Neue bulgarische Lyrik.
Anthologie. Salzburg 1980.
Bulgarische Lyrik des 20. Jahrhunderts
Berlin 1984.

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