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Literaturtage

Björn Bicker liest aus: Was wir erben

Moderation: Jonas Zipf (Dramaturg am Theaterhaus Jena)

21.05.2013  - 21:00 Uhr

© Stephanie Fuessenich

Björn Bicker erzählt einen dichten, aufregenden Roman über Heimat und Familie, Liebe und Sucht, Erinnern und Vergessen; über die grenzenlose Freiheit, die eigene Geschichte neu zu erfinden.Er erzählt von Elisabeth, Schauspielerin, die ein geordnetes, erfolgreiches Leben lebt, bis ein Fremder sie anruft und behauptet, ihr Bruder zu sein. Der halbe Bruder will mehr wissen über den gemeinsamen Vater. Elisabeth schreibt einen Brief von dessen Leben und ihrer Familie. Ein Leben im frostigen Schlagschatten der deutschen Geschichte, ein Leben, das an ihr klebt wie eine zweite Haut. Auf den Spuren des Vaters landet sie in dessen Geburtsstadt, die in jenem doppelt untergegangenen Land liegt, in dem für sie Vergangenheit und Gegenwart, Fiktion und Realität verschmelzen. Die echten und die erfundenen Gespenster der deutschen Geschichte tauchen in Elisabeths Leben wieder auf: das Politische, das Private, die Liebe, der Hass, Betrug und Wahrheit.

Björn Bicker wurde 1972 geboren. Er studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Allgemeine Rhetorik in Tübingen und Wien und arbeitete von 2001 bis 2010 als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Er schreibt Theaterstücke und Hörspiele und lebt in München. Zuletzt erschienen: Illegal: Wir sind viele. Wir sind da, Verlag Antje Kunstmann, 2009; Was wir erben, Verlag Antje Kunstmann, 2013.


Ort:
Theatercafé Jena

 

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