« zurück
 
Literaturtage

Lyrik, Landkarten, Videospiel. Textflächen von Tim Holland und Christian Schloyer. Mit Musik von Philipp McCarthy

Moderation: Mario Osterland.

20.05.2017  - 20:00 Uhr



Die Dichter Christian Schloyer und Tim Holland haben in den letzten Jahren – unabhängig voneinander – poetische Ansätze entwickelt, bei denen Lyrik und Grafik verschmelzen.

Christian Schloyer erhielt soeben für sein Gedicht „JUMP ‘N‘ RUN“ den Münchner Lyrikpreis. Er selbst beschreibt seinen Text als "lyrisches Retro-Computerspiel in Buchform". Der Aufbau des Gedichts ähnelt dem Videospiel-Klassiker „Donkey Kong“. Die Worte sind über grafische Treppen und Leitern verbunden. Der Leser/Spieler kann von Ebene zu Ebene springen, bis er das nächste Level erreicht.

Tim Hollands Debütband „vom wuchern“ ist ein kleines bibliophiles Kunstwerk. Das Buch ist eigentlich eine Mappe, die eine Broschüre enthält mit dem Titel „Theorie des Waldes“ und eine Landkarte mit dem Titel „nachdernacht“. In „nachdernacht“ liegen die Gedichte wie Kontinente auf der Karte, die von der Plattentektonik ineinandergeschoben wurden. In der „Theorie des Waldes“ wuchern Textfragmente wild durcheinander.

Christian Schloyer und Tim Holland werden an diesem Abend ihre Arbeiten als Projektionen vorstellen und mit Mario Osterland über ihr poetischen Konzepte sprechen. Dazu gibt es Musik von Philipp McCarthy für multiple Kassettenabspielgeräte Bandschleifen und Effektpedale.

Eintritt: € 3,- an der Abendkasse

 

Veranstalter:

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit dem Iconotop Weimar.

 

Ort:
Weimar, Iconotop – Galerie Christian Finger, Herderplatz 12

 

« zurück