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Literaturtage

Alice Schwarzer liest aus: Lebenslauf

13.05.2013  - 20:00 Uhr

© Bettina Flitner

In großer Offenheit schreibt Alice Schwarzer in »Lebenslauf«, was sie geprägt hat – und was sie daraus gemacht hat. Über die politisierte Großmutter und den fürsorglichen Großvater, über ihr schwieriges Verhältnis zur Mutter. Über ihre Kindheit auf dem Dorf und die Jugend in Wuppertal. Über beste Freundinnen und den ersten Kuss. Über Swinging Schwabing in den 60ern und ihre Zeit als Reporterin bei »pardon«. Über ihr Leben als Korrespondentin und den euphorischen Aufbruch der Pariser Frauenbewegung. Über ihre frühen feministischen Aktionen gegen den § 218 und den Skandal vom »Kleinen Unterschied« – bis hin zur EMMA- Gründung.

Alice Schwarzer ist die Stimme in Deutschland für die Rechte der Frauen. Ihre Leidenschaft, ihre Konfliktfähigkeit und ihr kämpferischer Elan sind Legende.

Alice Schwarzer wurde 1942 in Wuppertal-Elberfeld geboren. 1964/65 studierte sie in Paris und war dort 1970–74 als freie politische Korrespondentin tätig. 1970–74 studierte sie Soziologie und Psychologie an der Fakultät Vincennes, Paris. Ab 1970 engagierte sich Schwarzer in der Frauenbewegung, zunächst in Frankreich, später auch in der Bundesrepublik. 1971 initiierte sie die Aktion »Ich habe abgetrieben«, die zu einer breiten Kampagne gegen den § 218 und zum Auslöser der Neuen Frauenbewegung in der Bundesrepublik wurde. 1977 gründet sie EMMA, seither ist sie als Verlegerin und Chefredakteurin tätig. Zuletzt erschienen: Lebenslauf, Kiepenheuer & Witsch, 2011; Reisen in Burma, Dumont, 2012.


Ort:
Vogtlandhalle Greiz

 

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