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„Mir ist der Holocaust nie im Imperfekt erschienen." Lesung mit Dietmar Ebert und Martin Straub

Musikalische Begleitung Ilga Herzog (Flöte) und Beate Friedrich (Klavier)

27.01.2011  - 19:30 Uhr

1929 in Budapest geboren, wurde Imre Kertész im Sommer 1944 deportiert,

überlebte die Selektion an der Rampe in Auschwitz, das Außenlager Rehmsdorf  des KZ Buchenwald bei Zeitz und das Stammlager Buchenwald.

Seit mehr als fünfzig Jahren umkreist er die Frage, wie die „Chiffre Auschwitz“ schreibend zu überleben ist. In seinen Romanen, Erzählungen und Essays, für die er im Jahr 2002 mit dem Literatur-Nobelpreis geehrt wurde, beschreibt er die Shoah als etwas, was nie vergehen kann, als „immerwährende Gegenwart“ (Thomas Mann).

Dietmar Ebert wird Leben und Werk von Imre Kertész vorstellen und gemeinsam mit Martin Straub aus dem „Roman eines Schicksallosen“ und „Dossier K.“ lesen. Ilga Herzog (Flöte) und Beate Friedrich (Klavier) werden die viersätzige Suite Modale von Ernest Bloch spielen.

Veranstalter:

gemeinsame Veranstaltung mit dem Jenaer Arbeitskreis Judentum und der Ernst-Abbe-Bücherei gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

 

Ort:
Ernst-Abbe-Bücherei Jena, Foyer

 

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