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Alle Lebensbande wankten / Alle frohen Bilder schwankten – Zum 250. Geburtstag von Caroline von Wolzogen (1763 – 1847)

03.02.2013  - 15:00 Uhr



 

Renommierten Literaturlexika war sie keine Einzeldarstellung wert. Zu Unrecht! Gehört doch Caroline von Lengefeld – geschiedene von Beulwitz, verwitwete von Wolzogen, Geliebte und Schwägerin sowie erste Biografin von Schiller – zu den bemerkenswertesten Dichterinnen der Weimarer Klassik. Mit 34 Jahren veröffentliche sie anonym ihren Roman „Agnes von Lilien“ in der Zeitschrift „Die Horen“. Einige Zeitgenossen vermuten sogar, Goethe habe das rätselvolle Werk geschrieben. Dieser war über den Irrtum hocherfreut und schrieb amüsiert an Schiller. „Lassen Sie mir so lange als möglich die Ehre als Verfasser der Agnes zu gelten.“  Im Schillerhaus erinnern die Thüringer Autorin Daniela Danz und der ehemalige Museumsdirektor der Heidecksburg, Horst Fleischer, an ihr anspruchsvolles und von vielen Schicksalsschlägen geprägtes Leben, das am 3. Februar 1763 in Rudolstadt seinen Anfang nahm.

Zu hören sind Ausschnitte aus Carolines Tagebüchern, Briefen und dem literarischen Nachlass.

Dazu erklingt Cellomusik, gespielt von Norbert Rößnick.

Es moderiert Michael Kliefert, Chefdramaturg des Theaters Rudolstadt.

 

 

Veranstalter:

gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Rudolstadt

 

Ort:
Schillerhaus Rudolstadt, Schillerstraße 25

 

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