« zurück
 
Literaturtage

Eckhard Henscheid liest aus: Denkwürdigkeiten

20.06.2013  - 20:00 Uhr

©Wolfgang Becker

Als stilbildender Humorist wird er verehrt, als Universalkritiker gefürchtet, als einer der eigenwilligsten deutschen Schriftsteller gerühmt: Eckhard Henscheid, Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule und der satirischen Zeitschrift Titanic, schuf ein verblüffend vielfältiges Werk. Mit Leidenschaft liebt Henscheid die klassische Literatur, Musik, die Oper und die Provinz, und er schreibt anrührend darüber; doch ebenso leidenschaftlich geißelt er alles, was ihm aufgebläht und eitel erscheint. Nun erzählt Henscheid von dem, was sein Leben prägte: der Geschmack von Kokosnüssen und der Duft des Katholizismus, liebe Freunde und Lieblingsfeinde. Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik, wie man sie noch nicht gelesen hat und das Selbstporträt eines großen deutschen Autors. Denkwürdigkeiten, notiert mit stilistischem Raffinement, bissig, komisch und hintergründig wie immer, immens klug und gebildet wie gewohnt.

Eckhard Henscheid wurde 1941 in Amberg geboren. Er gehörte neben Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, F. W. Bernstein und anderen zur Neuen Frankfurter Schule und 1979 zu den Gründungsmitgliedern der satirischen Zeitschrift Titanic. Er arbeitete als Journalist und Redakteur, bevor er freier Schriftsteller wurde. Sein literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Satiren, Essays und Glossen. Zuletzt erschienen: Aus der Kümmerniß. Ein gotteskundlicher Roman, Wildleser Verlag 2012; Denkwürdigkeiten. Aus meinem Leben, Memoiren, Schöffling & Co., 2013.


Ort:
Burg Ranis

 

« zurück