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18.11.2006

Leseprobe: Harald Gerlachs Goethe-Essay

von Frank Quilitzsch TLZ

Autor des Goethe-Essays: Harald Gerlach (1940-2001).

Im Oktober 1765 schickt der Kaiserliche Rat ohne Amt, Dr. jur. Johann Kaspar Goethe, seinen erstgeborenen Sohn Johann Wolfgang zum Studium der Rechte nach Leipzig. Der Sechzehnjährige ist finanziell gut ausgestattet; auf das Jurastudium ist er ordentlich vorbereitet: der Vater hat ihn den "Kleinen Hoppe", ein juristisches Handbuch, gründlich repetieren lassen.
Auch die Wahl der Hochschule erfolgt nicht ohne Grund; der Vater selbst hat in Leipzig seine akademische Ausbildung absolviert. Die Stadt an der Pleiße gilt als weltoffen, wohlhabend und geistig rege. Der ideale Ort, meint Johann Kaspar Goethe, um den Bildungsweg des Sohnes erfolgreich zu gestalten.

Weit gefehlt! - Knapp drei Jahre später wird Johann Wolfgang, krank an Körper und Seele, unverrichteter Dinge nach Frankfurt am Main zurückkehren. Viel Geld ist vertan, studiert hat er kaum. Seine Gesundheit scheint dauerhaft ruiniert. Wie konnte es dahin kommen? Immerhin: Goethe gilt seit langem als außerordentliche Begabung; als gut Dreijähriger lernt er lesen, mit sechs kann er schreiben und rechnen; mit zehn Jahren bereits beherrscht er mehrere Fremdsprachen, sein rhetorisches Vermögen beeindruckt gleichaltrige Freunde ebenso wie die Erwachsenen in der Familie.

Erschütterungen im "verfluchten Leipzig"

"Mann mag auch noch so gesund und starck seyn, in dem verfluchten Leipzig, brennt man weg so geschwind wie eine schlechte Pechfackel." Derart hilflos sich entschuldigend, schreibt Goethe im August 1769 an den Verleger Johann Gottlob Immanuel Breitkopf, in dessen Haus er in Leipzig fleißig verkehrte. Was verbirgt sich hinter der Verstellung? Auch wenn wichtige Nachrichten aus der Leipziger Zeit verloren gingen oder von Goethe sorgsam getilgt wurden, so lassen sich doch etliche Ereignisse aufzählen, die zu den gewaltigen Erschütterungen und Umbrüchen führten.

Da ist sicherlich zuerst die räumliche Trennung von der durchaus nicht konfliktfrei geliebten Schwester Cornelia zu nennen, die er zu kompensieren sucht, indem er vorgibt, nicht nur für sich selbst, sondern auch für sie, für ihre höhere Bildung zu studieren (ein Konstrukt, das schon daran scheitert, dass er nicht einmal seine eigenen Studien zum Abschluss bringt). Goethes ungewöhnlich enge emotionale Bindung an Cornelia resultiert zum einen gewiss aus dem Umstand, dass die auf die Geburt der Schwester folgenden vier Geschwister nicht überlebten. Zum anderen hat zweifellos die unnachsichtige Strenge des prinzipienfesten Vaters die beiden heranwachsenden Kinder in ungewöhnlicher Intimität aufeinander verwiesen. Aus Leipzig schreibt Goethe an die Schwester unerhört arrogante Briefe: "Sey stoltz darauf Schwester, daß ich dir ein Stück der Zeit schencke die ich so nothwendig brauche. Neige dich für diese Ehre die ich dir anthue, tief, noch tiefer, ich sehe gern wenn du artig bist ..." Er schreibt ihr Bücher vor, die sie zu lesen hat; er verbietet ihr das "Decameron" des Boccaccio. Er kritisiert und redigiert ihre Briefe. Und sie soll den Vater nicht in den Briefwechsel hineinschauen lassen. Dafür verspricht er ihr: "Wirst du nun dieses alles nach meiner Vorschrift getahn haben, wenn ich nach Hause komme; so garantire ich meinen Kopf, du sollst in einem kleinen Jahre das vernünftigste, artigste, angenehmste, liebenswürdigste Mädgen, nicht nur in Franckfurt, sondern im ganzen Reiche seyn."

Um die Ambivalenzen vollkommen zu machen, steht im 18. Buch von "Dichtung und Wahrheit": "... in ihrem Wesen lag nicht die mindeste Sinnlichkeit." Im gleichen Text behauptet Goethe, er habe sich die Schwester niemals als Hausfrau, wohl aber als Äbtissin vorstellen können. Es klingt noch aus dem Abstand von Jahrzehnten wie eine verzweifelte Beschwörung, die den Verlust der Schwester verhindern soll. Als Cornelia sich 1773 an Schlosser, den Privatsekretär des württembergischen Herzogs, bindet, schreibt Goethe an den Wetzlarer Freund Kestner (15. September): "Ich verliere viel an ihr, sie versteht und trägt meine Grillen."

In Zusammenhang mit der Entbehrung dieser für Goethe sehr wichtigen Schwesterbeziehung steht sicherlich die unerfüllte, von unangemessener Eifersucht zerquälte Liebe zu Anna Catharina Schönkopf, der Tochter seines Leipziger Speisewirts. Das Mädchen ist drei Jahre älter als der Student aus Frankfurt. Die spannungsvolle Beziehung belastet ihn gut anderthalb Jahre; sie wird aber auch Anlass für eine Serie von tändelnden Poesien nach anakreontischem Vorbild sowie für das Schäferspiel "Die Laune des Verliebten".

Elf Jahre älter als Goethe ist Ernst Wolfgang Behrisch, Hofmeister im Haus der Grafen Lindenau, später Prinzenerzieher in Dessau. Behrisch wird Goethes engster Vertrauter in Leipzig, der ihn nicht bloß zum Dichten ermuntert, sondern auch zum Saufen verführt - ein Urbild des Mephistopheles. Da er darüber seine beruflichen Pflichten vernachlässigt, muss er am 13. Oktober 1767 Leipzig für immer verlassen. Goethe, emotional zutiefst betroffen von dem Verlust, widmet ihm zum Abschied drei "Oden an meinen Freund". Im Mai 1768 schreibt er an Behrisch: "Und ich gehe nun täglich mehr Bergunter 3 Monate noch Behrisch, und darnach ist´s aus." Der Studiosus Goethe ist zutiefst verstört, lebt hart am Rande einer Psychose. Im Juli erreicht die physische und psychische Krise ihren Höhepunkt. Goethe erleidet einen schweren Blutsturz, verbunden mit Lungenaffektationen. Wochenlang wird er von Freunden gepflegt. Reumütig beschäftigt er sich mit pietistischen Ideen. Am 28. August 1768, seinem 19. Geburtstag, kann er Leipzig verlassen. Der Vater hat einen gut ausgebildeten, für die Promotion bereiten Juristen erwartet. Der da in den ersten Septembertagen ins Elternhaus zurückkehrt, ist ein äußerlich Gescheiterter.

Mehr als ein Jahr, bis zum Winter 1769, wird Goethe brauchen, um gesundheitlich wieder einigermaßen hergestellt zu sein. Die Symptome seiner Krankheit sind zu unklar, um eindeutige Diagnosen zu stellen. Lungen- und Lymphdrüsentuberkulose, verbunden mit schweren Verdauungsstörungen, wird vermutet. Es gibt auch vage Spekulationen um eine mögliche Geschlechtskrankheit. Das Erlebnis Leipzig jedenfalls stiftet für Goethe ein lebenslanges Trauma. Er vernichtet alle mahnenden Briefe, die Mutter, Vater und Schwester nach Leipzig geschrieben haben: als könne er damit das Geschehene zurücknehmen. Doch gelebtes Leben lässt sich nicht ungeschehen machen. Fortan entwickelt Goethe eine Fülle von Strategien zur Selbstdisziplinierung, die ihn vor der Wiederholung einer solchen Krisenerfahrung schützen sollen. Vieles in Goethes späterem Leben ist nur vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen zu begreifen. Noch am 21. März 1830 wird der einundachtzigjährige Greis dem mitschreibenden Eckermann diktieren: "Die Hauptsache ist, dass man lerne, sich selbst zu beherrschen. Wollte ich mich ungehindert gehenlassen, so läge es wohl in mir, mich selbst und meine Umgebung zugrunde zu richten."

Rekonvaleszenz daheim in Frankfurt

Zur alltäglichen Lebenswirklichkeit des kreativ tätigen Menschen gehören Gefährdungen, die sich häufig nur in schwer zu entschlüsselnden Maskierungen zeigen. Während der langwierigen Frankfurter Rekonvaleszenz muss Goethe sich darüber klar geworden sein, dass sowohl seine physische als auch die psychische Existenz hochgradig bedroht sind, sofern es ihm nicht gelingt, seinem Leben eine entschiedene Richtung, seinem Tun ein konkretes Ziel zu geben. Er wird es sich nie mehr leisten können, einfach ,in den Tag hinein´ zu leben, was aufgrund der sozialen Verhältnisse in Goethes Elternhaus mühelos denkbar wäre. Jede müßige Stunde wird ihn unweigerlich an den Rand des Abgrunds bringen. Das ist die prägende Grunderfahrung, die aus dem Leipziger Absturz resultiert.

Es ist freilich nicht Goethes erstes Krisenerlebnis - schon vor seiner Abreise nach Leipzig hat es im elterlichen Haus etlichen Tumult gegeben: als nämlich der fünfzehnjährige Goethe aus Zuneigung zu einer Aushilfskellnerin einen Verwandten jener Angebeteten zur Anstellung in seiner Familie empfiehlt, der sich bald als Urkundenfälscher und Betrüger entpuppt. Damals hat Goethe aus Scham über den Missgriff wochenlang nicht das Haus verlassen und seine Not schreibenderweise zu kompensieren gesucht.

In einer der Leipziger Eifersuchts-Phasen hat er notiert: "Ich schreibe warlich im Fieber, warrlich im Paroxismus. Doch laß mich schreiben. Besser ich lasse hier meine Wuht aus, als daß ich mich mit dem Kopf wider die Wand renne." (an Behrisch) Seit er zu dieser Einsicht gelangt ist, wird Goethe zu einem der fleißigsten Arbeiter seiner Epoche. Dabei wird es sich nicht bloß um poetisches, schriftstellerisches, zeichnerisches, staatsmännisches und wissenschaftliches Tun handeln, sondern auch (und oft vor allem) um Arbeit an sich selbst.

In Frankfurt hat Goethe, nach seinem kläglichen Rückzug aus Leipzig, Susanne Katharina von Klettenberg kennengelernt: eine kränkelnde Dame aus dem Freundeskreis seiner Mutter, deren sehr individuell ausgeprägter Pietismus sein Interesse weckt. Der Toleranzgedanke und die nichtdoktrinäre, gegen kirchlich-sakramentale Bindung gerichtete Tendenz vermitteln ihm im Gedankenaustausch mit der Susanne von Klettenberg ein neues Selbstbewusstsein, das aus dem gesteigerten Bewusstsein sozialer Verantwortung kommt. Es ist dies bei Goethe nicht die Suche nach einer neuen Heilslehre (er ist sich der antiaufklärerischen Haltung auch des Pietismus durchaus bewusst), sondern diese Gespräche und Briefe sind planvoll gesteuertes Krisenmanagement: der Kranke betreibt seine eigene Heilung.

Ende März 1770 ist Goethe soweit hergestellt, dass er nach Straßburg gehen kann, um sein Jurastudium fortzusetzen. Dort beobachtet er sich genau, arbeitet fortwährend an der Bewältigung seiner Schwächen. Er leidet an Höhenangst - folglich zwingt er sich, den luftigen Turm des Straßburger Münsters zu besteigen. "Dergleichen Angst und Qual wiederholte ich so oft, bis der Eindruck mir ganz gleichgültig ward", wird er später in "Dichtung und Wahrheit" behaupten. Er leidet unter lauten Geräuschen, also marschiert er beim Zapfenstreich neben der Militärkapelle her, "... deren gewaltsame Wirbel und Schläge das Herz im Busen hätten zersprengen mögen." Er fürchtet sich vor Krankheit und vor allem vor dem Tod - also quält er sich bei Nacht auf den Kirchof. Und er verfährt in Straßburg sorgsamer bei der Auswahl seiner Freunde - ein zweiter Behrisch darf ihm nicht unterlaufen.

Zur wichtigsten Begegnung wird ihm Johann Gottfried Herder, der als Begleiter eines Prinzen von Holstein-Eutin nach Straßburg gekommen ist und hier ein Augenleiden auskurieren lässt. Herder ist zwar bloß fünf Jahre älter als Goethe, diesem aber an Wissen und Welterfahrung weit voraus. Es entsteht ein regelrechtes Lehrer-Schüler-Verhältnis, das Goethe willig akzeptiert. So jedenfalls wird er es später in seiner Autobiographie beschreiben. "Nun wurde ich auf einmal durch Herder mit allem neuen Streben und mit allen Richtungen bekannt, welche dasselbe zu nehmen schien ..."

Vor allem lernt Goethe bei Herder dessen entschieden historische Betrachtungsweise der Wirklichkeit kennen. Literatur begreift er fortan im engen Zusammenhang mit der Geschichte eines Volkes. Herder vermittelt ihm die Bedeutung des Volksliedgutes. Er verweist ihn auf die Versdichtung des keltischen Barden Ossian (nicht ahnend, dass es sich bei der weitgehend um Fälschungen des Schotten James McPherson handelt). Noch im "Werther" wird Goethe eigene Übertragungen aus dem "Ossian" als emotionalen Katalysator einsetzen.

Als Goethe im Oktober 1770 auf einem Ausritt nach Sesenheim die Pfarrerstochter Friederike Brion kennenlernt, ist der ersehnte Stoff, der emotionale Anlass gegeben, Herders Anregungen ins poetische Werk umzusetzen. Es entsteht ein Zyklus von Liedern und Gedichten, der unter dem Begriff "Sesenheim-Lyrik" Goethes poetischen Durchbruch zur endgültig eigenen Stimme darstellt. Friederike gibt ihm "... Jugend / Und Freud und Mut / Zu neuen Liedern" - so jubelt Goethe im Gedicht "Maifest". "Zu neuen Liedern" ist dabei wirklich als bislang Unerhörtes zu nehmen.

In Sesenheim für die Liebe noch zu mager

Hymnus und Volksliedton verschmelzen in diesen Erlebnis-Texten zu einer poetischen Qualität, die aus einem neuen Bewußtsein des lyrischen ICH erwächst. Zudem wird dem weiblichen Partner nachdrücklich eine emotionale Emanzipation zugesprochen. Das ist die Haltung, die einer literarischen Epoche zum Durchbruch verhilft: in die Literaturgeschichte wird sie als "Sturm und Drang" eingehen. "Du Philosoph und du Plebejer! macht einen Bund, um nützlich zu werden -", hat bereits 1764 Herder gefordert. Das ist die Theorie. Einen wirklich plebejischen Umgang werden die Original-Genies des "Sturm und Drang" zu keiner Zeit pflegen. Als Goethe erleben muss, dass die Pfarrerstochter aus Sesenheim in ihrer Liebesbeziehung natürliche Bedürfnisse geltend macht, die über seinen bisherigen Erfahrungskreis (und vielleicht auch über sein derzeitiges Liebesvermögen) hinausgehen, tritt er die Flucht an. Brieflich gibt er ihr den endgültigen Abschied; weil er es nicht wagt, ihr mit diesem Ansinnen unter die Augen zu treten. Immerhin dankt er ihr Verse wie diese:

In deinen Küssen welche Wonne! / In deinem Auge welcher Schmerz! / Ich ging, du standst und sahst zur Erden / Und sahst mir nach mit nassem Blick: / Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! / Und lieben Götter, welch ein Glück!

Dass Friederike ihn liebte, "schöner als ichs verdiente", wird er später eingestehen. Ein dunkles Schuldbewusstsein schwingt in solcher Formel mit, ohne dass es genauer ausgeführt würde. Dennoch: Friederike Brion ist die Muse, die an der Wiege des "Sturm und Drang" gestanden hat.

ZUR SACHE

(fqu) Als 1997 der erste Band der damals noch Thüringen-Bibliothek genannten Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen erschien, war Harald Gerlach noch bei guter Gesundheit. Seine Prosasammlung "Fortgesetzte Landnahme" füllte das erste Buch, der inzwischen auf über 20 Bände angewachsenen Reihe. Dass der 21. Band wiederum Gerlach, einem der vielseitigsten und bekanntesten der mit dieser Region verbundenen Autoren gewidmet ist, hängt mit seinem tragischen Ende zusammen: Harald Gerlach starb 2001 nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren und hinterließ neben seinem unvollendeten Roman "Blues Terrano" (2001 im Aufbau-Verlag erschienen) auch einen Goethe-Essay.

"Gelassener Schritt am Rande des Abgrunds - Goethe oder wie man mit Krisen leben lernt", ist der Text überschrieben, in dem der Autor mit Akribie das Krisenmanagement des Weimarer Dichterfürsten betrachtet. "Er weiß längst um das ganz und gar Unvereinbare zwischen poetischem und politischem Herangehen an die Welt", konstatiert Gerlach. "Wie Goethe mit diesen Krisen umgeht, das ist bekannt. Für den alltäglichen Zoff ist der hessische Landwein da. Bei größerem Ärger ergreift er die Flucht. Es muss ja nicht immer gleich Italien sein."

Mit freundlicher Genehmigung des Wartburg-Verlags drucken wir als Leseprobe die ersten beiden, mit "Der Absturz" und "Zwischen Anspruch und Verdrängung" überschriebenen Kapitel, die von Goethes Zusammenbruch während des Studiums und seiner Überforderung in der Liebesbeziehung zu der Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion erzählen.

Zeitgleich mit dem Gerlach-Band sind im Wartburg-Verlag die Bände 19 und 20 erschienen: "Nach der Postmoderne" von Dirk Rose und "Begegnung mit einer Prinzessin" von Frank Quilitzsch (alle für 11 Euro im Buchhandel erhältlich). Roses Gedichte, die die Großstadt und das flache Land thematisieren, sind ein vehementes Plädoyer für die Poesie, gegen die Postmoderne mit ihrem zweifelhaften Bekenntnis "Alles ist möglich". TLZ-Kulturredakteur Quilitzsch ist in seiner siebten Buchveröffentlichung wieder als Erzähler zu erleben. Mit seinem Prosa-Triptychon schlägt er den Bogen vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Zwischen das Porträt der 1879 geborenen Urgroßmutter, die er als Kind erlebte, und einer nach der Wende spielenden Liebesgeschichte hat der Autor sein China-Tagebuch von 1990 gerückt.

! Buchpräsentation mit den Autoren Dirk Rose und Frank Quilitzsch sowie Herausgeber Kai Agthe am 12. Dezember, 17 Uhr, im Goethe-Institut Weimar