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28.11.2013

Bilder in der Literatur

TLZ

Im September erschienen: Ein Band mit feinfühligen Essays zu Bild und Bildhaftigkeit bei Hilbig.

Heute Abend Buchvorstellung vom Verein „Lese-Zeichen“

Jena. Der Verein „Lese-Zeichen“ lädt heute Abend zur Vorstellung und Lesung des neuen Buches „Hilbigs Bilder“ ein. Das Buch beinhaltet feinfühlige Essays zu Bild und Bildhaftigkeit des DDR-Autors Hilbig.
Es geht um die frappierenden Bilder, die aus Hilbig-Lektüren entstehen, um faktisch eingeschriebene Werke der bildenden Kunst, um die stets wiederkehrenden Bilder des Ursprungs und sogar um die musikalischen Bilder im Werk des Dylan-Fans.

Herausgegeben und mitverfasst wurde das Buch von den Jenaer Germanisten Peter Braun und Stephan Pabst. Die Autoren, wie Birgit Dahlke, Volker Hanisch, Andreas Koziol, Gert Neumann, Martin Straub, eint ihr geschulter Blick auf die Tiefenschärfe des Phänomens, den sie jeder im eigenen Metier perfektioniert haben: Dahlke als Literaturwissenschaftlerin, Straub auch als Literaturkritiker und Publizist, Koziol und Neumann als Schriftsteller und Hanisch als "Ur-Meuselwitzer", der "Heimatbild und Heimatwelt" in seinem Aufsatz auf den Punkt bringt.

Wer möchte da nicht weiterlesen, wenn Gert Neumann einleitend in einem historischen Brief an Wolfgang Hilbig schreibt: Die Situationen sind in ungeheurer Bewegung: eben erhalte ich aus deinen Worten - aus ihren Zusammenhängen - eine Beschreibung jener Welt, an die wir beide wohl durch unsere oft oder immer quälend bestätigt gefundene Existenz glauben müssen.

Zur Buchpremiere sind neben den Herausgebern Peter Braun und Stephan Pabst die im Essayband vertretene Schriftstellerin Nancy Hünger anwesend. Die Moderation übernimmt Martin Straub.

Ort: Villa Rosenthal. Beginn 19 Uhr.


Hilbigs Bilder, € 19,90 (D) | € 20,50 (A) | SFr 27,90, erhältlich beim Lese-Zeichen e.V.