Lese-Zeichen e.V.



Nächste Veranstaltungen

Donnerstag | 26.07.2018 | 19:30 Uhr
8€ | 5€

Rosensäle Jena, Fürstengraben 27
Samstag | 04.08.2018 | 19:30 Uhr

Neuigkeiten


Achtung - Erzählstunden zu vergeben! 1. Internationales Festival der Erzählkunst in Jena Mittwoch bis Freitag 17.- 19.10.2018: „Die Erzähler*innen schwärmen aus“



Von Mittwoch bis Freitag sind fünf professionelle Erzähler*innen in ganz Jena unterwegs.
Verschiedenste Einrichtungen, Privatpersonen, Vereine, Firmen der Stadt Jena können sich bei der Organisatorin (Antje Horn) um eine Erzählzeit mit einem/einer der Künstler*innen bewerben. Von Mittwoch bis Freitag werden täglich fünf Erzähl-Zeiten vergeben. Die Einrichtung muss nicht für das Honorar des/der Künstlers/Künstlerin aufkommen, soll sich aber als Gastgeber verstehen und nach Möglichkeit einen Mitveranstalterbeitrag von 60,- Euro zahlen. Der Gastgeber stellt den Raum, mindestens 20 Sitzplätze und ist für die Einrichtung und Reinigung des Raumes verantwortlich. Er unterzeichnet einen Vertrag mit dem Lese-Zeichen e.V., welcher die Konditionen (einschließlich Versicherungsfragen) festlegt. Eintrittsgelder und eventueller Getränkeverkauf werden im Vorfeld vereinbart. Bewerben kann sich fast jeder!

Mögliche Veranstaltungsorte sind: Wohnzimmer, Galerien, Altenheime, Schulen, Kindereinrichtungen, Bibliotheken, Krankenhäuser, Firmenräume, Universitäre Einrichtungen, Schillers Gartenhaus, Kindersprachbrücke, Museen, Kirchen, Läden, Fitness-Studios, Nahverkehr, Anwaltskanzleien, Musikschulen, Restaurants, Asylheime, Begegnungsstätten, Küchenstudios, Arztpraxen und mehr. Zielgruppe: Menschen ab 3 Jahren
Es sind Erzählstunden in verschiedenen Sprachen möglich.

Erzähler*innen :

Selma Scheele hat Theaterpädagogik und Erzählkunst in Berlin an der Universität der Künste studiert. Sie verzaubert mit ihren lebhaften Erzählungen Groß und Klein. Selma erzählt für jedes Alter und erschafft mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik Figuren, plastische Bilder und berührende Momente. Sie erzählt ihre Geschichten in deutscher und türkischer Sprache.

Ragnhild A. Mørch studierte in Oslo und London Theaterregie, Theaterwissenschaften, Erzählkunst und Pantomime. Seit 2005 ist sie ausschließlich als Erzählerin tätig. Sehr häufig geht es in ihren Erzählprogrammen um Identität, Vorurteile und kulturelle Zugehörigkeit. Sie erzählt dreisprachig (deutsch, norwegisch, englisch) und ist ein Erlebnis für Auge, Ohr und Herz!

Naceur Charles Aceval stammt aus den algerischen Hochebenen. Er wuchs in den Nomadenzelten der Familie seiner Mutter auf. Diese und seine Großmutter haben ihm die Märchen erzählt, mit denen er seither lebt. Seine Geschichten entstammen der mündlichen Erzähltradition des Maghreb. Seit über 30 Jahren lebt er in Deutschland. Mit seiner warmen Stimme und dem ihm eigenen Charme schlägt er eine Brücke zwischen den Kulturen.

Jürg Steigmeier ist ein Schweizer Urgestein. Unermüdlich recherchiert er alte Schweizer Märchen und Sagen, löst sie von der klassischen Vorlage, transportiert sie ins Heute und lässt Neues entstehen. Jürg ist ein Erzähler, der mit Haut und Haar in eine Geschichte hineinspringt und sie zum Leben erweckt. Seine Geschichten sind nicht neu erfunden, aber immer neu erzählt.

Antje Horn stammt aus Jena. Sie ist Erzählerin mit Leib und Seele, Herz und Verstand. Bekannt ist sie als Dexelstipendiatin der Stadt Jena, Stipendiatin der Kulturstiftung Thüringen, Initiatorin und künstlerische Leiterin des Festivals «Narrare» und weiterer Veranstaltungsreihen im Thüringer Raum.

Kontakt : ahorn-jena@gmx.de / 0176 61989600


Mittwoch, 04.07.2018


Ein Videorückblick auf die 20. Thüringer Literaturtage 2017




Freitag, 11.05.2018


Das Programm der 21. Thüringer Literaturtage als digitales Heft






Freitag, 20.04.2018


Neu auf youtube: Hemingway & der Alkohol


Die Literarische Destille präsentiert die Top 10 kaum bekannten Fakten über Hemingway & den Alkohol.
Das Video auf unserem youtube-Kanael basiert auf einem Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 12.01.2018 in der Villa Rosenthal Jena.

Was trank Ernest Hemingway am liebsten? Wie viel vertrug er davon? Und wie mixt man eigentlich einen Whiskey Gebirgsbach? Gönnen Sie sich einen Drink & das Video der Literarischen Destille.



Dienstag, 27.03.2018


Prosa-Werkstatt mit Michael Stavarič


Foto: Yves Noir

Freitag, 08. Juni 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr auf Burg Ranis

Im Rahmen der sechsten RANISER WORTWELTEN bietet der Autor Michael Stavarič eine Werkstatt für Prosatexte an. Interessierte Autorinnen und Autoren erhalten die Möglichkeit, mit Michael Stavarič an ihren Texten zu arbeiten. Dafür stehen fünf Plätze zur Verfügung. Über die Vergabe der Plätze entscheidet eine fachkundige Jury.

"Romane, wie sie Michael Stavarič schreibt, schreibt gegenwärtig sonst niemand." (Frankfurter Rundschau). „Michael Stavarič löst einmal mehr ein, was er sich zu Beginn seines Weges als Lyriker und Erzähler vorgenommen hat: formal und sprachlich mit jedem Buch ein neues erzählerisches Experiment zu wagen.“ (Deutschlandfunk)

Michael Stavarič wurde für seine Arbeit u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.

Wer sich bewerben möchte, kann bis 31. März 2018 Arbeitsproben (maximal 5 Seiten), sowie einen kurzen bio- und bibliographischen Abriss (maximal 2 Seiten) per E-Mail an das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen schicken.

Die Teilnahme an der Werkstatt ist kostenfrei.

Die Kosten für die Übernachtung in einer nahegelegenen Unterkunft betragen pro Person und Nacht € 25,-.

E-Mail: ranis@lesezeichen-ev.de


Montag, 08.01.2018


Ab sofort erhältlich:


On being ourselves ist das erste Gedicht dieser Sammlung überschrieben. Doch den damit wie nebenbei formulierten Anspruch lösen auch alle folgenden Texte ein – mittels Sprache zu erkunden, wen wir eigentlich meinen, wenn wir »ich« sagen. In Simone Scharberts frei flottierenden Versen findet zusammen, was allzu oft nur getrennt zu haben ist: Formbewusstsein und Lust an der Grenzüberschreitung, Theorie und Körperlichkeit, konzentrierte Alltagsbeobachtung und existenzielle Reflexion. Wo endet das Atmen, wo beginnt die Rede? Wie fühlt es sich an, wenn sich die Grenzen zwischen Innen und Außen permanent verschieben? Kann es zwei Menschen gelingen, gemeinsam zu sprechen und dennoch die eigene Stimme, den eigenen Ton zu wahren? Dieses Debüt ist weit mehr als eine Talentprobe!

Bestellt werden kann das Buch über Lese-Zeichen (ranis@lesezeichen-ev.de), über Amazon & im Buchhandel.


Donnerstag, 28.12.2017


Lisa Goldschmidt erhält die Autorenförderung „Raniser Debüt“


Das Thüringer Büro für Literatur und Kunst „Lese-Zeichen“ hat zum vierten Mal das Literaturstipendium „Raniser Debüt“ vergeben. Aus rund 100 Einsendungen wählte die Jury die Lyrikerin Lisa Goldschmidt aus.

Die Form des Stipendiums ist einmalig: Es richtet sich an Autorinnen und Autoren ohne eigenständige Veröffentlichung. Die Siegerin wird ein Jahr lang mit dem erfahrenen Verlagslektor Helge Pfannenschmidt (Edition Azur) an ihrem Manuskript arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla. Lisa Goldschmidt ist nach Simone Schabert die zweite Lyrikerin, die das Stipendium erhält. Schaberts Buch „Erzähl mir vom Atmen“ ist soeben erschienen.

Die neue Stipendiatin beschäftigt sich in ihrem Projekt mit der Frage der Vereinbarkeit von Biologie und Poesie. Dazu sagt sie selbst: „Ich will ein lyrisches Hirn biologisch denken und ein biologisches Hirn lyrisch kartographieren.“ Ihre Gedichte versuchen die Vermittlung von wissenschaftlichen Fragen in der Kunst, wobei sie sowohl neue Erkenntnisse der Neurobiologie, als auch Klassiker der Psychoanalyse wie Siegmund Freud verarbeitet.

Lisa Goldschmidt wurde 1993 in Freiburg geboren und studierte 2011-2013 freie Kunst (Malerei/ Grafik) in Karlsruhe. Seit 2013 studiert sie Psychologie in Frankfurt am Main. Sie war 2015, 2016 und 2017 Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen/Thüringen.


Dienstag, 02.01.2018


In der Zwischenzeit: Poesie


Haben Sie einen anstrengenden Tag? Wie wäre es mit einer kleinen Verschnaufpause und einem Gedicht?
Auf dem youtube-Kanal von Lese-Zeichen präsentieren Dichterinnen und Dichter ihre Texte unter dem Label "In der Zwischenzeit: Poesie".
Die Videos werden in der Regel vor der schönen Kulisse auf Burg Ranis aufgenommen

Hier finden Sie einige unserer Videos:

In der Zwischenzeit: Poesie - mit Ulrich Zieger


In der Zwischenzeit: Poesie - mit José Oliver


In der Zwischenzeit: Poesie - mit Mario Osterland



Dienstag, 02.01.2018


"Ins Innere: Annäherungen an Franz Fühmann". Herausgegeben von Peter Braun und Martin Straub


Nach dem Band "Hilbigs Bilder" haben Peter Braun und Martin Straub im Wallstein Verlag einen neuen Sammelband heraus gegeben, der sich dem Schriftsteller Franz Fühmann widmet.

Franz Fühmann (1922 – 1984) – ein produktives Schriftstellerleben, in dem sich das 20. Jahrhundert bricht, und ein verzweigtes, vielgestaltiges Werk, das sich von keiner Doktrin bändigen ließ.

Aus ganz unterschiedlichen Richtungen nähern sich die Autorinnen und Autoren dieses Buches Franz Fühmann an. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit ihm und von dem Einfluss, den er auf sie ausgeübt hat, verfolgen seine intellektuelle Biographie, öffnen sein Archiv, lesen seine Bücher, reflektieren über seine Poetik oder fragen nach den Figuren des Zufalls.

Die Beiträge stammen von Helmut Böttiger, Matthias Braun, Peter Braun, Joachim Hamster Damm, Daniela Danz, Barbara Heinze, Anja Kampmann, Frauke Meyer-Gosau, Dietmar Riemann, Martin Straub.

Das Buch kann ab sofort für € 19,90 bei uns bestellt werden.

E-Mail: info(at)lesezeichen-ev.de


Dienstag, 02.01.2018