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27.03.2010

Zweiter Roman von Anne Gallinat im Greifenverlag erschienen

von Sabine Bujack-Biedermann Ostthüringer Zeitung

Es sind die kleinen Leute von nebenan, die in Hannes` Bistro ein- und ausgehen. Sie finden sich wieder im Aufschwung und Untergang ihres Treffs, der ihnen ein bisschen Wärme und Vertrautheit vermittelt. "Es ist eine Tragikomödie", sagt Anne Gallinat über ihr jüngstes Buch. "Es gibt auch was zu lachen, aber kein Happy End, meint Anne Gallinat. Die 45-Jährige, die seit 15 Jahren in der Feengrottenstadt lebt und sich inzwischen als Saalfelderin fühlt, hält ihr gedrucktes Werk selbst erst seit einer Woche in der Hand. Pünktlich zur Signierstunde auf der Leipziger Buchmesse lag ihr zweiter Roman, Hannes Bistro aus dem Greifenverlag zu Rudolstadt, vor. Die eigentliche Buchpremiere findet erst am 9. April, 19 Uhr, im Alten Rathaus von Rudolstadt statt. Das Cover verrät Lokalkolorit: Die Saalstraße ist zu erkennen. Anne Gallinat, die auch als Stadtführerin unterwegs ist und Schreibprojekte mit Kindern und Erwachsenen leitet, lässt sich gern anregen von den Sorgen und Freuden der Menschen, mit denen sie zu tun hat. Die Handlung des Romans sei jedoch erfunden, betont die Autorin, die bereits am nächsten Manuskript arbeitet. Sie greife darin das literarische Oblomow-Motiv des charmanten Nichtsnutzes auf, verrät die Vorsitzende des Thüringer Schriftstellerverbandes, die Amt und Schreiben nur in einem gut organisierten Arbeitstag zusammenbringt.