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26.10.2013

Zaimoglu eröffnet neue Lese-Reihe

von Martin Straub Ostthüringer Zeitung

© Yves Noir

 „Jenseits der Landessprache"

Jena. Mit dem Schriftsteller Feridun Zaimoglu beginnt am kommenden Freitag in Jena die literarische Veranstaltungsreihe „Jenseits der Landessprache“. In der von der Bosch-Stiftung und dem Thüringer Kultusministerium geförderten Reihe des Lese-Zeichen e.V. und des Instituts für Auslandsgermanistik der FSU Jena kommen  Autoren und Autorinnen zu Wort, die den Adelbert von Chamisso-Preis der Bosch-Stiftung  erhielten. Der Preis ist für Autoren bestimmt, deren Muttersprache und kulturelle Herkunft nicht die deutsche ist. Aber sie leisten mit ihrem Werk einen wichtigen Beitrag zur deutschen Literatur.

Ein solcher Autor ist Feridun Zaimoglu. Er kam 1965 mit seinen Eltern nach Deutschland. Der literarische Durchbruch gelang ihm mit dem Kultbuch „Kanak Sprak“. Danach folgten Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Seine Liebesromane  sind mit viel Herz und Gefühl geschrieben. Zudem leben sie von einer sehr genauen Alltagsbeobachtung, die er dem Leser mit sprachlicher Originalität nahe bringt. Mit Feridun Zaimoglu werden in dieser Reihe weitere berühmte Autorinnen zu Gast sein. So etwa Terézia Mora, die jüngste Trägerin des Deutschen Buchpreises oder Yoko Tawada , Emine Sevgi Özdamar, Marjana Gaponenko und Marica Bodrozic.

1.November, 19.30 Uhr, Veranstaltungsraum des Hauses für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Zur Rosen“