Presse - Details

 
30.01.2009

Vom tragikomischen Schicksal einer Familie

von Marius Koity Ostthüringer Zeitung

Vom tragikomischen Schicksal einer Familie

Christopher Kloeble, Stadtschreiber ´04/´05, kommt mit seinem ersten Roman nach Ranis
Ranis (OTZ/mko). Am Donnerstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr bestreitet ein alter Bekannter die monatliche Lesung des Lese-Zeichen e. V. auf der Burg Ranis: Christopher Kloeble, Stadtschreiber 2004/2005, stellt sein erstes Buch "Unter Einzelgängern vor, das im vergangenen Herbst im Deutschen Taschenbuch-Verlag erschienen ist. Der Roman wurde mit dem Literaturpreis 2008 der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet, der jungen Autoren verliehen wird, die in ihrem ersten Buchmanuskript eine besondere literarische Begabung erkennen lassen.
In seinem ersten Roman erzählt Kloeble, Angaben auf seinen Internet-Seiten zufolge, "vom tragikomische Schicksal einer Familie, die ebenso viel trennt wie zusammenhält, einer Familie, in der vieles und sogar ein roter Fleck unter den Teppich gekehrt wird, ein Parfum namens ´en passant´ einfach nicht loszuwerden ist". Kloeble geht auf 180 Seiten der Frage nach, was "Familie" eigentlich bedeutet, ob vier Einzelgänger ausreichen, um von einer solchen zu sprechen. "Es gibt Hinweise, dass Christopher Kloeble die literarische Entdeckung 2008 im deutschsprachigen Raum sein könnte", hieß es in einer Rezension der "Frankfurter Rundschau". "Ein berührendes Debüt", urteilte Deutschlandradio Kultur.

Kloeble, 1982 in München geboren, lebt in Berlin. Er absolvierte in seiner Kindheit eine Gesangsausbildung beim Tölzer Knabenchor, studierte u. a. am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und entwickelt heute Stoffe für Film- und Fernsehproduktionen. Der Stadtschreiber in Ranis war das zweite seiner bislang elf Stipendien, Preise erhielt er bislang sieben. Gute Voraussetzungen also für einen spannenden Abend am nächsten Donnerstag auf Burg Ranis.

www.christopherkloeble.de