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19.08.2002

Sagenhafte Kunstwerke

von Bergner Ostthüringer Zeitung

Ranis (OTZ/K. Bergner). Am vergangenen Samstag fand auf der Burg Ranis die Verleihung des Dietrich-von-Breitenbuch-Preises statt.

Die Bekanntgabe der Preisträger nahm Andreas Gliesing, 2. Vorsitzender des "Förderkreises Burg Ranis" e.V. vor. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbes lautete "Thüringen sagenhaft". An der Umsetzung der gestellten Aufgabe arbeiteten ca. 120 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren. Es beteiligten sich Schüler aus dem Gymnasium Pößneck, der Grundschulen Ranis, Krölpa und Knau sowie der Regelschule Triptis. Zum vorgegebenen Thema malten viele Mädchen und Jungen Bilder mit Schlössern, Ritterburgen, Feen, Zauberern und Gespenstern, andere bauten Burgen aus Papier und Pappe, auch an kleine Plastiken wagten sich die Schüler heran.

Aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte eine Jury die 12 besten Arbeiten aus. Desweiteren wurden noch vier Sonderpreise vergeben. Bei den Preisträgern vom Gymnasium Pößneck handelt es sich um die Schüler Jonas Jeskolski, Florian Seyfarth, Stefan Dittrich und Martin Venohr. Einen Sonderpreis erhielten Paul Zietz, Benjamin Köhler und die Schüler der Arbeitsgruppe zum Thema "Die Trude Ilse".

Von der Grundschule Ranis wurden Toni Neumeister, Stephan Eckart, David Eckart und Vanessa Möller als Preisträger ermittelt. Einen Sonderpreis bekam Irma Garone für ihre außergewöhnlichen Arbeiten. Die Preisträger der Grundschulen Knau und Krölpa sind Max Müller und Juliane Roth. Die Schüler Mathias Lonitz, Marcus Schiegner, Benito Buchmann und Tim Jadnik der Regelschule Triptis erhielten als Gruppe einen Preis. Einen Einzelpreis konnte Christoph Schönberner, ebenfalls von der Triptiser Regelschule, in Empfang nehmen.

Auch die bekannte Pößnecker Malerin Erdmut Lau nahm an dem künstlerischen Wettbewerb teil. Für ihre schönen Bilder erhielt sie eine Urkunde und einen guten Tropfen aus den Händen von Andreas Gliesing. Die Geehrte schenkte dem Förderkreis Burg Ranis e.V. eines ihrer ausgestellten Werke. Die kleinen Kunstwerke werden noch einige Zeit in den Räumen des Museums des Burg Ranis zu bewundern sein.