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27.02.2004

Remtendorferin gewinnt Wettbewerb im Vorlesen

von sh Ostthüringer Zeitung

Sechs Regelschüler beim Ausscheid des Schulamtsbereiches Stadtroda in Oppurg

OTZ/sh). Den Vorlesewettbewerb des Schulamtsbereiches Stadtroda entschied gestern Julia Wolff von der Regelschule Remptendorf für sich. Nach dem Sieg im Regionalwettbewerb hat sie nun die zweite Hürde auf dem Weg zur besten deutschen Vorleserin genommen. In etwa vier Wochen wird sie sich dem Thüringenwettbewerb, den der Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet, stellen.

Im Schloss Oppurg zeigten beim gestrigen Schulamtsausscheid im Vorlesen sechs Regelschüler aus dem Saale-Orla- und dem Saale-Holzland-Kreis ihr Können. Neben Julia Wolff waren Stephanie Eberitsch aus Oppurg, Maria Bischoffberger aus Ziegenrück, Tina Goldberg aus Bad Klosterlausnitz, Caroline Adam aus Dorndorf und Richard Göpel aus Seifartsdorf dabei.

"Alle Teilnehmer haben sehr gute Leseleistungen erbracht", lobte Jury-Mitglied Dr. Martin Straub, Geschäftsführer des Lese-Zeichen e.V. in Jena. "Wenn wir schon nach dem ersten Durchgang hätten entscheiden müssen, wäre es für uns sehr schwer geworden", schätzte er ein. "Denn alle haben gute Einstiege für ihre Buchvorstellungen gewählt und stets Blickkontakt zum Publikum gehalten." Für die Jury sei bei der Bewertung deshalb das Lesen des Pflichttextes ausschlaggebend gewesen.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen. Im ersten stellen die Kinder ein frei erwähltes Buch vor und lesen daraus einen vorbereiteten Textabschnitt. Im zweiten ist eine Passage aus einem von den Organisatoren des Wettbewerbes aus- gesuchten Buch zu lesen. In der Jury saßen zwei Vertreter des Schulamtes Stadtroda, eine ehemalige Fachberaterin für Deutsch, eine Mitarbeiterin des gastgebenden Schlosses Oppurg und Dr. Martin Straub. Für die Organisation des Vorlesewettbewerbes zeichneten Steffi Lipfert und Petra Schön, Deutsch-Fachberaterinnen des Saale-Orla- sowie Saale-Holzland-Kreises, verantwortlich.