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16.03.2010

Portrait-Reihe erinnert an Nachkriegsautoren

TLZ

 

Im zwanzigsten Jahr der deutschen Einheit wollen Lese-Zeichen e.V. und Ernst-Abbe-Bücherei mit einer Veranstaltungsreihe auf die Nachkriegszeit im Spiegel der deutschen Literatur zurückblicken. Dabei sollen vor allem die Jahre vor der Gründung der beiden deutschen Staaten Beachtung finden. In dieser zukunftsoffenen Situation besannen sich viele Schriftsteller, den Ort ihrer Kunst neu zu bestimmen.

So auch Wolfgang Borchert, der am Donnerstag von Harald Heydrich (Jena) porträtiert wird. Am 7. April spricht Peter Walther (Potsdam) über Peter Huchel und am 21. April Peter Braun (Jena) über Ilse Schneider Lengyel, eine Mitbegründerin der legendären Gruppe 47. Am 5. Mai spricht Professor Klaus Manger über Paul Celan und am 26. Mai Professor Klaus-Peter Hertzsch über Johannes Bobrowski.

Martin Stiebert liest aus den Werken der Autoren. Die musikalisch umrahmten Veranstaltungen finden jeweils 19.30 Uhr in der Ernst-Abbe-Bücherei statt. Die Reihe wird von JenaKultur gefördert.

www.lesezeichen-ev.de