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21.01.2008

Mehr Kunstprojekte

von Frank Quilitzsch TLZ

Jena. (tlz/fqu) Der Lese-Zeichen e. V. trägt ab sofort den Untertitel "Thüringer Büro zur Förderung von Literatur und Kunst". Dies wurde einstimmig auf der Jahreshauptversammlung des Vereins beschlossen. Die Satzungsänderung sei notwendig, weil man künftig neben den literarischen auch mehr Kunst-Begegnungsprojekte organisiere, teilte der langjährige Lese-Zeichen-Geschäftsführer Martin Straub auf TLZ-Anfrage mit. Straub geht im März in den Ruhestand, bleibt jedoch dem Verein als Geschäftsführer erhalten und will weiter ehrenamtlich bei verschiedenen Vorhaben mitwirken. Die seit 13 Jahren für den Lese-Zeichen e. V. tätige Uta Utzelmann wurde auf die Stelle der Projekt-Managerin gewählt. Vorsitzender des Vereins ist der Maler und Grafiker Andreas Berner.
Die Umstrukturierung hänge auch mit dem Ausbau der Burg Ranis zur Literatur- und Kunstburg zusammen, erklärte Straub. Am 15. März wird dort gemeinsam mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten der renovierte Südflügel eingeweiht. Zu diesem Anlass wird die Schriftstellerin Sigrid Damm lesen und das Theater Henning Hacke auftreten. Der Lese-Zeichen e. V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen die Thüringer Literaturtage, die Märchentage und einen mehrtägigen künstlerischen Jugend-Workshop, die vom Kultusministerium gefördert werden. Weitere neun Projekte werden mit Hilfe von Sponsoren realisiert, darunter die in zehn Thüringer Städten stattfindenden Lese-Konzerte "Wort-Klang".