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27.10.2017

Lust an der Grenzüberschreitung

Ostthüringer Zeitung

Ranis. Simone Scharbert ist die erste Lyrikerin, die das Literaturstipendium Raniser Debüt erhielt (OTZ berichtete). „In ihren schwebenden Versen findet zusammen, was allzu oft nur getrennt zu haben ist: Formbewusstsein und Lust an der Grenzüberschreitung, Theorie und Körperlichkeit, konzentrierte Alltagsbeobachtung und existenzielle Reflexion“, schätzt Ralf Schönfelder, Projektmanager auf der Literatur- und Kunstburg Ranis, ein – und berichtet, dass nun Scharberts Debüt-Band „Erzähl mir vom Atmen“ vorliegt. Am Donnerstag, 2. November, um 19.30 Uhr wird er auf Burg Ranis erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Außerdem liest Kerstin Hensel, „eine der erfolgreichsten Lyrikerinnen in deutscher Sprache“ (Schönfelder), aus den Gedichten ihres neuen Bandes „Schleuderfigur“ (Luchterhand Verlag München, 2016). Hierzu heißt es in einer Pressemitteilung des veranstaltenden Lese-Zeichen e. V.: „In diesem Band spielt Kerstin Hensel ein riskantes Spiel. Wer an diesem Spiel teilnimmt, wird aus den gewöhnlichen Bahnen seines Lebens herausgerissen und überwältigenden Gefühlen, seien es die des Verlustes der sozialen Stellung oder eines Menschen, Naturkatastrophen oder der Liebe unterworfen. In vielfältigsten Formen versuchen Hensels Gedichte diese extremen Lebenssituationen zu verstehen.“