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13.08.2003

Kultur am Abgrund oder Wendepunkt?

von Frank Quilitzsch TLZ

Kultur am Abgrund oder Wendepunkt?


Moderiert die Diskussion: TLZ-Kolumnist Müller-Gerbes.

Weimar. (tlz/fqu) Nicht nur in staatlich finanzierten Kulturbetrieben regiert der Rotstift. Leere Kassen von Bund, Ländern und Kommunen bewirken massive Kürzungen der Fördermittel auch für andere Institutionen und Initiativen. Theater, Opernhäuser und Museen werden geschlossen, Orchester auf minimale Besetzung geschrumpft. In dieser Situation sind kreative Lösungen gefragt, wie sie mit dem Weimarer Modell am DNT versucht werden.

Nach der Rolle, die Bürger, Kommunen und Unternehmen für den Erhalt der Kulturlandschaft spielen können, fragt das 8. Symposium der Reihe "Die zweite Moderne" des Freundeskreises Weimar ´99. Unter dem Motto "Kunst und Kommerz - Kultur am Abgrund oder Wendepunkt?" diskutieren Kunstschaffende und -förderer über die kulturelle Spitzen- und Breitenförderung. Im Podium: Adolphe Binder (künstlerischer Leiter des BerlinBalletts), Walter Brexl (Sprecher des Bürgerforums der Städtischen Galerie Würzburg), Uli Kostenbader (Leiter des Kompetenz-Zentrums der DaimlerChrysler AG) und Roderich Stumm (Geschäftsführer der rhein land ag). Es moderiert TLZ-Kolumnist Geert Müller-Gerbes. Für die künstlerische Umrahmung sorgen Markus Twellenkamp und Jürg Wisbach. Unterstützt wird die Veranstaltung u. a. von der Adenauer-Stiftung, von Personalmanagement Kempfer & Kolakovic, Kulturdienst, Lese-Zeichen e.V., InterCity-Hotel und Weimardruck.

! 24. August, 17 Uhr, Kunstfest Spiegelzelt, Weimar, Schlossvorplatz