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29.02.2008

Kein Abschied vom Lese-Zeichen

von Annerose Kirchner Ostthüringer Zeitung

Gera/Jena (A.K.) Heute ist der letzte Arbeitstag für Dr. Martin Straub. Nach 15 Jahren Tätigkeit als Projektmanager des Lese-Zeichen e. V. geht der 65-jährige Germanist in den Ruhestand, wird jedoch weiterhin ehrenamtlich im Vorstand des Vereins mitwirken, der seit kurzem den Untertitel ?Thüringer Büro zur Förderung von Literatur und Kunst? trägt. Auf die Position des Projekt-Managers wählte der Vorstand Uta Utzelmann, die seit 13 Jahren für Lese-Zeichen tätig ist. Als Vorsitzender des Vereins wirkt der Maler und Grafiker Andreas Berner. Unter Straubs vielfältigem Engagement entstand im Freistaat Thüringen ein dichtes literarisches und kulturelles Netzwerk, das über den Freistaat hinaus Autoren, Leser, Bibliotheken, Schulen und viele andere Partner und Sponsoren verbindet. Dazu gehört auch der Ausbau der Burg Ranis zur Literaturburg, in der bisher über 200 Autoren auftraten. Dort finden in diesem Jahr im Juni zum 11. Mal die Thüringer Literatur- und Autorentage statt, u. a. mit einer Israel-Ausstellung, Lesungen mit Friedrich Schorlemmer, Katja Lange-Müller und Winfried Glatzeder, mit Literaturball und Poetry Slam. Lese-Zeichen e. V. veranstaltet außerdem Märchentage, einen künstlerischen Workshop und wirkt außerdem am Jenaer Lesemarathon mit, der von der Ernst-Abbe-Bücherei ausgetragen wird und in diesem Jahr zum 14. Mal zu Veranstaltungen mit renommierten Autoren einlädt.