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04.04.2006

Jüdische Kunst, Nepal und 1806 im Johannistor

von Groß Ostthüringer Zeitung

Ernst-Abbe-Bücherei präsentiert Literatur

Jena (OTZ/Groß). Mit Erfahrungen jüdischer Künstler startet in diesem Jahr die traditionelle Veranstaltungsreihe der Ernst-Abbe-Bücherei zum Welttag des Buches.
So laden Dr. Martin Straub, Vorsitzender des Lesezeichen-Vereins, und Martin Stiebert am kommenden Donnerstag, 19.30 Uhr, ins Haus auf der Mauer ein, um über das Frühwerk der Schriftstellerin Anna Seghers zu sprechen bzw. aus ihren Tagebüchern zu lesen. Neben dem Lesezeichen-Verein wird diese Veranstaltung von der Landeszentrale für politische Bildung und der Evangelischen Erwachsenenbildung getragen.

Fortgesetzt werden die Buchtage dann in der nächsten Woche am Mittwoch (12.4.), wenn der Jenaer Hobbychronist und Autor der beliebten stadtgeschichtlichen Bücher, Just Bergner, in der Thalia-Buchhandlung seine Bücher signiert, Beginn 16 Uhr.

Es schließen sich in lockeren Abständen bis zum 17. Mai Veranstaltungen an, bei denen zahlreiche Autoren mit ihren Büchern auf das Jenaer Publikum treffen. So werden am 20. April, 19.30 Uhr, in der Abbe-Bücherei der Jenaer Student Raul Jordan seine im Buch "Waldmensch" verarbeiteten Erlebnisse auf der Insel Borneo und zwei Tage später, 16 Uhr, Gerhard Hörselmann sein Tagebuch über Nepal vorstellen. Deutsche Alltagsgeschichten 1989-2005 präsentiert Silke Satjukow am 26.4., und der Jenaer Historiker und Autor Dr. Gerd Fesser erwartet am 25. April, 20 Uhr, Zuhörer im Johannistor, wenn er dort aus seinem neuen Band über die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt liest.

Ein besonderer Höhepunkt ist für den letzten Tag dieser Veranstaltungsreihe angekündigt. Bastian Sick, Deutschlands populärer Sprachpfleger, erzählt am 17.5., 20.15 Uhr, in der Thalia-Buchhandlung, warum der Dativ dem Genitiv sein Tod sein soll. OTZ wird noch ausführlicher berichten.