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20.06.2014

In der Stadtbibliothek Pößneck Fußballwissen von Kindern gefragt

von Mario Keim Ostthüringer Zeitung

Das siegreiche WM-Team Italien mit Luca, Max, Morris und Johannes (vorn von links) sowie Moderator Felix Hoffmann. Foto: Mario Keim

Pößneck. Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Spannende eineinhalb Stunden dauerte gestern auch in der Stadtbibliothek Bilke die multimediale Fußball-Lesungs-Quiz-Show für Kinder, die der Hamburger Autor und Journalist Felix Hoffmann vor den Schülern moderierte. Der leidenschaftliche Fußballfan weilte innerhalb der 17. Thüringer Literatur- und Autorentage in Pößneck und hatte während der derzeit stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft zu Beginn eine "lebhafte Veranstaltung" den 100 Schülern der Grundschule "Am Rosenhügel" und der Grundschule in Pößneck-Ost versprochen. Dieses Versprechen löste er locker ein.

"Ihr wisst mehr über Fußball als ihr denkt", spornte er die Mädchen und Jungen an, die sich zunächst in Teams von zwei bis vier Spielern zusammenfanden und dabei in die Rolle einer von 32 Turniermannschaften der Fußball-WM schlüpften.

"Wir haben punktgenau zur Fußball-WM eingeladen", freute sich Christel Ziermann, Leiterin der Stadtbibliothek Bilke, über den Besuch von Felix Hoffmann.

In drei Runden - Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale - wurde nach Punkten gespielt, wobei knifflige Fragen rund um den Fußball und das Gastgeberland der Fußball-WM, Brasilien, zu erraten waren. Dazu zählten ein Torlabyrinth, Szenen aus vergangenen Fußball-Spielen im TV, die zu bewerten waren, Kinderfotos von Fußballspielern, die aktuellen Nationalspielern zuzuordnen waren, und einige Aufgaben mehr. Im Finale standen sich zu Schätzfragen die beiden Teams Italien und Costa Rica gegenüber. Schließlich zeigten sich die Italiener mit Luca, Max, Morris und Johannes souverän und durften sich über Bücher aus der Feder des Autors freuen. Dieser las während der Quiz-Show aus eigenen Geschichten "Ein Fußballheld auf vier Beinen" und "Die Hand Gottes". "Es war ein kurzweiliger Vormittag. Die Zeit ist wie im Flug vergangen", fasste Christel Ziermann zusammen.