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19.06.2008

Burg Ranis lädt zu Literaturtagen

mdr.de

Zum nunmehr 11. Mal lädt Burg Ranis zu den Thüringer Literatur- und Autorentagen in den Saale-Orla-Kreis. Erwartet werden u.a. Friedrich Schorlemmer und Winfried Glatzeder. Der Freitag gehört ganz den Poetry Slammern. Am Sonntag sendet MDR FIGARO live von der Burg.


"Lass es gut sein", rät Friedrich Schorlemmer in seinem neuesten Buch.
Mit einer Ausstellungseröffnung und einer Lesung beginnen am Donnerstagabend die 11. Literaturtage auf der Burg Ranis. Elf Künstler haben dazu in Wort, Bild, Film und Musik ihre Eindrücke einer Israel-Reise verarbeitet. Im Anschluss an die Vernissage liest Friedrich Schorlemmer aus seinem Buch "Lass es gut sein: Ermutigung zu einem gelingenden Leben". Bis zum Sonntag finden auf der ostthüringischen Burg und im Umland 25 Veranstaltungen statt.


Besonders nachgefragt: Die Lesung von Winfried Glatzeder
Glatzeder liest aus "Paul und ich"
Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit einem größeren Ansturm der Literaturfans. Der Geschäftsführer des Vereins Lesezeichen, Hartmut Straub, verzeichnete deutlich mehr Voranmeldungen als in den Jahren zuvor. Neben der Schorlemmer-Lesung sind demnach vor allem der Ball im Festsaal der Burg sowie die Lesung des Schauspielers Winfried Glatzeder ("Paul und ich") begehrt. Außerdem werden u.a. Steffen Mensching und Clemens Meyer auf der Burg erwartet. Einen eigenen Veranstaltungstag erhalten am Freitag die Vortragskünstler des Poetry Slam. Dabei treten Dichter in einem Wettkampf mit ihren selbst vorgetragenen Texten gegeneinander an, der Sieger wird durch das Publikum bestimmt.


Im Lese-Café begrüßt Michael Hametner den deutsch-irakischen Schriftsteller Sherko Fatah.
MDR FIGARO sendet Lese-Café von der Burg
Am Sonntag sendet MDR FIGARO live von der Burg Ranis. Von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr hat Moderator Michael Hametner im Lese-Café den Schriftsteller Sherko Fatah zu Gast. Fatah wurde 1964 in der DDR als Kind einer Deutschen und eines kurdischen Irakers geboren. Er lebte mit seiner Familie längere Zeit im Irak, ging von dort aus über Wien nach Westberlin, wo er auch studierte. Zwischenzeitlich war er immer wieder im Irak. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Mit seinem jüngsten Roman "Das dunkle Schiff" kam er in die Vorauswahl für den Literaturpreis der Leipziger Buchmesse. In dem Buch erzählt er die Geschichte eines jungen irakischen Kochs, der sich auf den Weg nach Europa macht, um dort ein neues Leben anzufangen und seine Vergangenheit als Gotteskrieger abzuschütteln.

Traditionell enden die Literaturtage mit einem Abschlusskonzert am Sonntagabend ? diesmal mit Veronika Fischer und Gisela Steineckert.