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22.10.2013

Arbeiten in entspannter Atmosphäre

von Mario Keim Ostthüringer Zeitung

Die Teilnehmerinnen der Literarischen Werkstatt in Ranis mit den Kursleiterinnen Nancy Hünger (5. von links) und Bärbel Klässner (3. v. rechts). Zum zweiten Mal nach 2012 fand die Werkstatt auf der Burg statt. Foto: Mario Keim

Textwerkstatt für Frauen findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Teilnehmerinnen aus ganz Thüringen und aus Bayern

Ranis (M.K.). Zum zweiten Mal nach 2012 trafen sich am Wochenende Frauen auf der Raniser Burg zu einer Textwerkstatt. Veranstalter waren die Literarische Gesellschaft Thüringen und der Verein Lese- Zeichen. Die Frauen trafen sich in den Räumen der Literatur- und Kunstburg, Übernachtungsgäste waren sie im  Haus „Papilio“ in Ludwigshof.

Unter der bewährten Leitung von Nancy Hünger und Bärbel Klässner diskutierten die Frauen zumeist über eigene, von zu Hause mitgebrachte Texte. Dabei waren Frauen, die bereits länger literarisch arbeiten oder schon publiziert haben, aber auch Interessenten, die Lust am Schreiben mitgebracht hatten und somit voneinander lernen wollten.

Vertreten waren alle Textgenre, „aber in großer Zahl waren es Erzählungen“, berichtete die Erfurter Lyrikern Nancy Hünger, die ihr derzeitiges Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Edenkoben (Rheinland-Pfalz) eigens für das Wochenende in Ranis unterbrach. Die Frauen, die aus allen Teilen Thüringens sowie aus Erlangen (Bayern) kamen, dürfen auf eine Fortsetzung auch im kommenden Jahr hoffen. „Es war produktiv und sehr offen“, sagte die Saalfelderin Karola Henkel, die zum ersten Mal in Ranis an der Textwerkstatt dabei war. Ein paar Frauen nahmen schon im vergangenen Jahr sowie zuvor in Weimar an den Werkstätten teil. Die Werkstattteilnehmerinnen schätzen vor allem die ruhige Atmosphäre auf der Burg.

„Wichtig ist, dass es eine harmonische Gruppe ist. Das hatten wir auf jeden Fall“, freute sich Nancy Hünger. „Die Frauen waren ganz fleißig und es war wieder ein hohes Arbeitsniveau von allen Teilnehmerinnen zu verzeichnen.“