Lyrik-Werkstatt mit Ulf Stolterfoht

Bild: Dirk Skiba

Freitag, 09. Juni 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr auf Burg Ranis

Im Rahmen der fünften RANISER WORTWELTEN bietet der Autor Ulf Stolterfoht eine Werkstatt für lyrische Texte an. Interessierte Autorinnen und Autoren erhalten die Möglichkeit, mit Ulf Stolterfoht an ihren Gedichten zu arbeiten. Dafür stehen acht Plätze zur Verfügung. Über die Vergabe der Plätze entscheidet eine fachkundige Jury.

„Stolterfoht ist durch seinen anschaulichen Sprachwitz jeder glatten Post-Postmoderne voraus. Wer wie er die neuesten Theorien nach Wittgenstein und Chomsky in poetischen Sätzen reflektiert, verkörpert und beim Wort nimmt und also weiß, wohin der Hase theoretisch läuft, der hat als Dichter gut reden.“ (Thomas Poiss, FAZ)

Ulf Stolterfoht wurde für seine Arbeit u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Anna-Seghers-Preis und 2016 mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet.

Wer sich bewerben möchte, kann bis 31. März 2017 Arbeitsproben (maximal 5 Seiten), sowie einen kurzen bio- und bibliographischen Abriss (maximal 2 Seiten) an das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen schicken.

Die Teilnahme an der Lyrik-Werkstatt ist kostenfrei.

Die Kosten für die Übernachtung in einer nahegelegenen Unterkunft betragen pro Person und Nacht € 25,-.

E-Mail: ranis@lesezeichen-ev.de

Postadresse: Lese-Zeichen, Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena

Poesie & Praxis - die Thüringer Textwerkstatt

Was unterscheidet Erzählen und Beschreiben? Wie wechselt man die Perspektive? Wann ist ein Text fertig, wann ist er gelungen und wie kann man das erkennen?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich einem Autor, manche können nur intuitiv beantwortet werden, andere hingegen sind schlicht eine Sache des handwerklichen Rüstzeugs. Denn hat man einen Text geschrieben, steht die eigentliche Arbeit noch bevor.

Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ bietet jungen, angehenden Autoren und Autorinnen die Gelegenheit, ihre Texte (z. B. Lyrik, Erzählungen, Romanauszüge) mit etablierten Autoren, Wissenschaftlern und „Gleichgesinnten“ zu diskutieren und zu bearbeiten. Neben der Vermittlung des Handwerks und literarischer Strategien steht vor allem der intensive Austausch über die eigenen Texte und über die Texte anderer im Mittelpunkt der Werkstatt.

Geleitet wird die Werkstatt wird von Nancy Hünger (Lyrik / Prosa) und Peter Neumann (Lyrik). Darüber hinaus werden renommierte Autorinnen und Autoren die Werkstatt begleiten.

Die Textwerkstatt beginnt im Oktober 2016 und findet einmal im Monat in Schillers Gartenhaus (Universität Jena) statt. Teilnehmen kann, wer seinen Wohnsitz in Thüringen hat und im Alter von 16 bis 25 Jahren ist. Textproben sind keine Bedingung für die Teilnahme – allerdings würden wir uns darüber freuen. Bereits vorhandene Schreiberfahrungen sind wünschenswert.

Anmeldungen (mit Name, Adresse, Alter, E-Mail, Telefonnummer) bitte bis zum 30.09.2016 per E-Mail/facebook/Post an:

ranis@lesezeichen-ev.de
facebook.com/poesiepraxis
Lese-Zeichen, Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena 

Die Textwerkstatt ist nicht öffentlich und auf max. 10 Teilnehmer begrenzt.

Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ ist ein gemeinsames Projekt von Lese-Zeichen e.V. und Schillers Gartenhaus (Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Raniser Debüt

Der Lese-Zeichen e.V. bietet schreibenden Newcomern eine besondere Chance, die literarische Bühne zu betreten. Autorinnen und Autoren, die eine vielversprechende Erstveröffentlichung vorbereiten, können sich für das Raniser Debüt bewerben. Den ausgewählten Autor begleitet ein erfahrener Verlagslektor neun Monate lang bei der Arbeit an einem Manuskript. Während des Monats Juli kann der Autor kostenfrei in einer Wohnung auf Burg Ranis leben und konzentriert arbeiten. Der Autor/die Autorin führt außerdem einen Blog über das Projekt. Anschließend publiziert der Lese-Zeichen e.V. den Text in Buchform und als ebook. In einer honorierten Lesung wird das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diese Förderung des literarischen Nachwuchses wird von der Kreissparkasse Saale-Orla gestiftet.

Das fertige Manuskript wird bis 30. Juli des Folgejahres abgeliefert und sollte den Umfang von 150 Seiten nicht überschreiten. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung. Unter Ausschluss des Rechtsweges wählt eine Jury die Autorin oder den Autor aus dem Kreis der Bewerber aus. Die Wahl wird im September bekannt gegeben.

Für das Raniser Debüt können sich alle Autorinnen und Autoren bewerben, die über 18 Jahre alt sind, in deutscher Sprache schreiben und noch keine eigenständige Buchveröffentlichung vorzuweisen haben.  Es gibt keine Beschränkung der literarischen Genres, Stile, Formen.

Autorinnen und Autoren, die sich für das Raniser Debüt bewerben möchten, schicken bis zum 15. Juli ihren Lebenslauf, eine Liste bisheriger Veröffentlichungen und eine Textprobe bis höchstens 20 Seiten an:

Lese-Zeichen e.V. , Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena
E-Mail: ranis@lesezeichen-ev.de

?Deutschland? - Ein Willkommens-Spiel / ?Germany? - A Welcome-Play




Regie / Text: Karsten Kriesel
Assistenz / Dramaturgie: Falko Köpp
Videoillustrationen: Peter Thetmann
Produktion: Lese-Zeichen e.V.: Ralf Schönfelder, Uta Utzelmann
Es spielen: Sarah Arndtz - Lou
Anne Rab - Pippa
Philipp Nerlich - FloMo
Dario Klimke - Techno

Die mobile Produktion „?Deutschland? - Ein Willkommens-Spiel“ versteht sich als Mittler und Vermittler für Geflüchtete u.a. in Asylunterkünften und damit aktiver Beitrag zur Willkommenskultur in Deutschland. Im Auftrag des Jenaer Lesezeichen e.V. soll das Stück spielerisch und unterhaltsam Deutsche Eigenarten näherbringen. Hauptanliegen ist es, Menschen, die fliehen mussten, willkommen zu heißen und den zumeist tristen Alltag in den Unterkünften für eine Weile vergessen zu machen.
Keinesfalls will die Inszenierung den didaktischen Zeigefinger erheben und erklären, wie man sich in Deutschland zu verhalten hat. Natürlich werden verschiedene typische Dinge wie Bürokratie, Mülltrennung, Straßenverkehrsordnung und feststehende Regeln verhandelt, diese werden allerdings immer mit einem Augenzwinkern präsentiert.

„?Deutschland? - Ein Willkommens-Spiel“ nutzt hierfür die Figur des Clowns.
Der Clown ist weltweit wie kaum eine andere Kunstfigur über Grenzen und Kulturräume hinaus bekannt ist und bietet eine große künstlerische Freiheit.

Vier Clowns, ein Auftrag: Deutschland erklären.
Was aber, wenn jeder davon seine ganz eigenen Vorstellungen davon hat, was an diesem ominösen Deutschland wichtig ist?
Lou will als korrekte Politikerin wohlgeordnet Normen, Gesetze und Regeln vermitteln.
Pippa findet, dass man vor allem Kultur und Poesie im Land der Dichter und Denker zeigen muss.
FloMo versteht sich als weltoffener, empathischer Vermittler und hat als Einziger die Sprachunterschiede vor Augen.
Techno kommuniziert am liebsten direkt über die Musik.

Schnell stellen die Vier fest, dass sie selbst gar nicht so genau wissen was 'Deutschland' ist und so erforschen sie in verschiedenen Stationen was dieses Land ausmacht, wie Deutschland klingt, schmeckt, wofür Deutschland steht, was zu Deutschland gehört und was eventuell nicht.
Sie erspielen sich gemeinsam einen Tag in einem fremden Land, untersuchen Schwierigkeiten und Hindernisse, scheitern an sich selbst und sie kommen immer wieder an den Punkt, dass sie gemeinsam einen neuen Ansatz finden müssen.
Gedichte, Lieder, Geschichtsfetzen, Vorschriften und die Nationalhymne fließen in das Spiel ein, doch scheint es fast unmöglich, Deutschland erschöpfend zu erklären. Denn Deutschland ist so vielfältig, wie die Menschen, die hier leben, egal ob seit Generationen oder vorübergehend.

Über den spielerischen Ansatz der Clownerie nutzt die Inszenierung bewusst verschiedene ästhetische Darstellungsformen, um das Publikum über mehrere Sinne anzusprechen.
Schauspiel, Pantomime, Illustration, Improvisation, Rhythmus, Gesang, Tanz und immer wieder spielerische Interaktion und Kommunikation mit dem Publikum bieten zusammen die größtmögliche Variation, um möglichst alle Zuschauer abzuholen.

„?Deutschland? - Ein Willkommens-Spiel“ ist als mobile Produktion konzipiert, damit wir schnell, und ohne viel Vorbereitung an unterschiedlichsten Orten für Flüchtlinge spielen können. Unser Ziel ist es, ein gutes Gefühl zu geben, indem wir den deutschen Ernst ein wenig auf die Schippe nehmen.
Wir verstehen das Projekt als Institutionsübergreifende Kooperation mit Kommunen, Initiativen und Vereinen, die sich für Flüchtlinge stark machen und Unterstützung jedweder Art anbieten.

Aufführungsdauer: ca. 90 Minuten

Technische Details:
Es wird eine gerade Spielfläche von mindestens 6 x 4m benötigt, sowie Stromanschluss an der Spielfläche und neben bzw. hinter dem Publikum. Je nach den Sichtverhältnissen im Spielraum bevorzugen wir eine ebenerdige Spielfläche ohne klare Bühnenabgrenzung zum Publikum. Open Air Aufführungen nach Absprache. Sämtliches technisch-künstlerisches Equipment wird mitgebracht, Absprache zu technischen Gegebenheiten des Spielortes im Vorfeld sind erwünscht.

Die Produktion reist mit 4 Spielern und ein bis zwei Technikern / Managern in zwei PKW bzw. Transportern an.

Konditionen:
Pro Vorstellungstag werden bei einer Aufführung 850€, bei zwei Aufführungen 1100€ berechnet (maximal zwei Aufführungen pro Tag). Anfallende Fahrtkosten außerhalb des Stadtgebiets Leipzig und Übernachtungskosten ab einem Radius von 150km um Leipzig/Mitte sind gesondert zu erstatten (bzw. soll eine Übernachtungsmöglichkeit für 5-6 Personen gestellt werden). Über eine angemessene Grundversorgung mit alkoholfreien Getränken/Wasser und etwas zu Essen am Abend (besonders im Übernachtungsfalle) freuen wir uns.

Ein Projekt des Lese-Zeichen e.V. mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei, JenaKultur, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland, den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck, der Alternative 54, dem Landratsamt Saale Orla und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport . Wir danken der Moritzbastei, dem Krystallpalastvarieté und il comico.

8. Schreibwettbewerb 2015 für Schüler der Klassen 1-4 entlang von Saale und Orla

Thema: „Die verschwundenen Ringe“

Nun ist es wieder so weit: der Lese-Zeichen e.V. ruft alle Schüler der Klassen 1-4 entlang von Saale und Orla auf, sich mit einer selbst erdachten Geschichte an unserem Schreibwettbewerb zu beteiligen. Was hat es wohl mit diesen verschwundenen Ringen auf sich? Sind es wirklich nur ganz normale Ringe, die einen Finger oder ein Ohr schmücken? Und verflixt, wo sind sie hingeraten? Ist hier Zauberei oder gar Magie im Spiel? Und warum ist es so wichtig, dass sie wieder auftauchen? Bestimmt habt Ihr noch viele eigene Ideen, wovon die Geschichte handeln könnte. Vielleicht gibt es sogar eine Bande von Detektiven, die sich um diesen Fall kümmert. Lasst eurer Phantasie freien Lauf, schreibt Eure Geschichte auf und schickt sie dann an untenstehende Adresse, wir freuen uns darauf!

Die Geschichte sollte auf jeden Fall zum Thema passen und von euch selbst geschrieben sein. Alle Texte sollten mit Klassenstufe, Eurer Anschrift und Telefonnummer und, wenn vorhanden, der E-Mail Adresse eurer Eltern versehen werden. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015.

Die besten Beiträge werden prämiert und die Gewinner dürfen ihre Geschichte nicht nur zu den 8. Kinderliteraturtagen in Krölpa am 24. Oktober 2014, sondern auch in den Radios SRB und OKJ vorlesen.

Adresse: Lese-Zeichen e.V., Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena oder info@lesezeichen-ev.de, Ansprechpartnerin: Christine Hansmann, Tel: 03641-493900

Junges Literaturforum Hessen-Thüringen

Teilnehmen können junge Leute zwischen 16 und 25 Jahren, die einen Wohnsitz in Hessen oder in Thüringen haben. Ab sofort können die selbst verfassten Texte, entweder drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte (maximal drei Manuskriptseiten), in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum und gegebenenfalls einer E-Mail-Adresse auf der Rückseite der Einsendung sollte nicht vergessen werden.

Zu gewinnen gibt es 10 Förderpreise, Teilnahme an Wochenendseminaren mit prominenten Schriftstellern, Veröffentlichungen in dem Jahrbuch Nagelprobe und in Literaturzeitschriften.

Einreichungen aus Hessen gehen an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Postfach 32 60, 65022 Wiesbaden.
Einreichungen aus Thüringen gehen an das Thüringer Kultusministerium, Postfach 90 04 63, 99107 Erfurt.
Mit der Einsendung wird dem Land Hessen bzw. dem Land Thüringen das Recht zur Veröffentlichung, zur Verbreitung und zum Vortrag übertragen.

Der Wettbewerb wird gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Sommerwerkstatt "Art & Wiese" vom 26.07. bis 30.07.2017

Der Lese-Zeichen e.V., die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur laden Dich zur Sommerwerkstatt auf Burg Ranis ein, die schon so manchen Künstler und zahlreiche Autoren inspiriert hat.

Du schreibst gern Gedichte oder arbeitest bereits an deinem ersten Roman? Oder interessierst Du Dich für Kunst und Fotografie? Du wolltest schon immer einmal etwas über Typographie, Bildgestaltung und Grafik lernen oder wie man den Pinsel über die Leinwand schwingt, eine Skulptur aus einem Baumstumpf fräst, was Kunst so alles möglich macht? Oder Du möchtest lernen, wie man Animationsfilme dreht?

Dann komm zur Sommerwerkstatt auf die Burg Ranis. Dort findest Du nicht nur Gelegenheit gemeinsam mit professionellen Schriftstellern und Lektoren an Deinem Text zu feilen oder mit bildenden Künstlern analog und digital an Deinem Frühwerk zu arbeiten, sondern Du lernst auch Gleichgesinnte kennen. 

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei. Für die Unterbringung und Verpflegung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von € 90,- an. Die Unterbringung erfolgt im Kinder-, Jugend- und Touristikzentrum „Papilio“ in Ludwigshof in Ranis, die An- und Abreise selbstständig.  Wir rechnen mit 25 Teilnehmern. Bei mehr Teilnehmern zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Rückmeldungen bis zum 30. Juni an: Lese-Zeichen e. V., Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena, Tel: 03641 - 493900 E-mail: ranis(at)lesezeichen-ev.de Bei der Anmeldung bitte Adresse, Telefon, Fax und Alter angeben (wenn vorhanden E-Mail).

Die Teilnahme erfolgt nach unserer schriftlichen Bestätigung. Für Anfragen stehen wir gern zur Verfügung. Die Werkstatt wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.Teilnahme: ab 12 Jahren Für die noch nicht 18jährigen muss die Zustimmung der/des Erziehungsberechtigten vorliegen.

Die Werkstatt wird aktuell betreut von:

Helge Pfannenschmidt (Freier Lektor) 
Daniela Danz (Autorin)
Andreas Berner (Grafiker) 
Manuela Hemman (Malerin, Grafikerin)

Unkostenbeitrag kann gefördert werden!!!

Und so geht's:

Mitmachen ist möglich in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit. Zehn Euro stehen jedem Kind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dafür monatlich zur Verfügung - zum Beispiel für die Musikschule, den Fußball- oder Leichtathletikverein, den Kinderzirkus oder die Pfadfinder-Freizeit oder aber für die Sommerwerkstatt Ranis.

Sprechen Sie mit Ihrem Jobcenter über das Bildungs- und Teilhabepaket. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Kreise und kreisfreien Städte, Jobcenter und ihre Partner vor Ort sorgen gemeinsam dafür, dass das Bildungspaket bei den Kindern ankommt. Nähere Informationen finden Sie im Downloadbereich dieser Seite oder unter folgendem Link: weitere Informationen >

Antrag.pdf

Infoblatt.pdf

Menantes-Preis für erotische Dichtung

Senden Sie bis zu drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte mit maximal fünf Manuskriptseiten (à 2000 Zeichen). Die Texte müssen bislang ungedruckt sein (Veröffentlichungen auf Websites sind möglich). 

Eine Jury aus fünf Kritikern, Germanisten und Schriftstellern ermittelt unter allen Einsendungen die fünf originellsten und lädt deren Verfasser zu einem Lesefest am 14. Juni 2014 in den Pfarrhof von Wandersleben ein, bei dem der Jury-Preis (2.000 EUR) sowie ein Preis des Publikums (600 EUR) vergeben werden. Das Preisgeld wird vom Menantes-Förderkreis gestiftet. 

Die Beiträge der fünf Finalisten erscheinen im Oktober-Heft des Palmbaums 2014. 

Eine Anthologie mit den besten Texten ist im quartus-Verlag geplant. 

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier: www.menantes-wandersleben.de/litpreis.html

Literarische Werkstatt für Frauen mit Nancy Hünger und Bärbel Klässner

Die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. lädt in Zusammenarbeit mit dem Lese-Zeichen e.V. zur Textwerkstatt für Frauen ein, nun schon zum vierten Mal auf der Burg Ranis, am letzten Septemberwochenende. Für die Textarbeit steht ein Arbeitszimmer auf der Burg zur Verfügung, übernachten werden die Teilnehmerinnen im Haus „Papilio“ in Ranis.

Die Einladung richtet sich sowohl an Frauen, die bereits länger literarisch arbeiten und/oder schon publiziert haben, als auch an Frauen, die vor allem Lust am Schreiben mitbringen und mit- und voneinander lernen wollen, für ihre Texte einen literarischen Maßstab zu entwickeln und an der Gestaltung zu arbeiten. Willkommen sind sowohl Lyrik als auch Prosa, (auto)-biografische Texte und experimentelle Formen. Fundierte Textkritik, intensiver Austausch, Respekt und Spaß – nichts wird zu kurz kommen. Wir freuen uns auf interessierte Frauen und eine bunte Palette an Texten!

Ort: Ranis, mit dem Zug bis Pößneck, dann Busverbindung
Übernachtung: Haus „Papilio“, Ludwigshof 14, 07389 Ranis
Anreise: Freitag, 23. September bis 15.00 Uhr
Abreise: Sonntag, 25. September nach dem gemeinsamen Mittagessen
Teilnahmegebühr: 135,- (EZ) /120,- € (EZ mit Etagendusche), inklusive 2 Übernachtungen und 6 Mahlzeiten.

Eine Teilnahme nur an einzelnen Tagen oder Veranstaltungen ist nicht möglich.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 31.07.2016 und um eine Anzahlung bis zum 02.09.2016 in Höhe von 50,- € auf das Konto der Literarischen Gesellschaft Thüringen bei der Sparkasse Mittelthüringen (IBAN: DE48 8205 1000 0600 0221 61, BIC: HELADEF1WEM). Die Anzahlung gilt als verbindliche Zusage. Der Restbetrag ist am 16.09.2016 fällig. Es ist auch möglich, den Gesamtbetrag bereits bis zum 02.09.2016 einzuzahlen.

Anmeldung und Anfragen bitte an Sigrun Lüdde (literarische-gesellschaft[at]t-online.de oder 03643-776699).
Wir danken der Thüringer Staatskanzlei für die freundliche Unterstützung.

Die Werkstattleiterinnen Nancy Hünger und Bärbel Klässner:
Nancy Hünger lebt als freie Autorin in Erfurt. Im Herbst 2008 erhielt sie ein Hermann-Lenz-Stipendium. Im Jahre 2011 war sie Jenaer Stadtschreiberin, 2013 Stipendiatin im Künstlerhaus Edenkoben, 2015 Harald-Gerlach-Stipendiatin. Seit 2014 Mitarbeiterin in Schillers Gartenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Bärbel Klässner lebt in Essen, schreibt und veröffentlicht Lyrik und essayistische Prosa, Stipendien vom Land Thüringen und vom Land NRW, 2011 Rosenthal-Stipendiatin in Jena, Harald-Gerlach-Stipendiatin 2013, Preisträgerin PostPoetry 2012 und 2013.

Grenzgänger

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin Autoren bei den Recherchen für deutschsprachige Veröffentlichungen, die Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder China als Thema grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten. Die Veröffentlichungen sollen zu Diskussionen anregen, den Dialog und das
gegenseitige Verständnis fördern und können unterschiedliche Themenbereiche, Länder und historische Epochen umfassen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch andere Formen wie Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge.
Die „Grenzgänger“ können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Interessierte Institutionen können finanzielle Unterstützung für Grenzgänger-Veranstaltungen beantragen.

Was kann gefördert werden?
Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € / 6.000 € / 8.000 € / 10.000 € beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und - dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.

Was kann nicht gefördert werden?

- Fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Reiseführer, Sammelbände, Theaterprojekte, Lyrik, Spielfilme und Übersetzungsprojekte
- Verlags- und Produktionskosten
- Allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen 

Zweitbewerbungen und Bewerbungen, die mehrere Projekte umfassen, sind nicht möglich.

Interessierte richten eine schriftliche Bewerbung an das Literarische Colloquium Berlin. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet zu finden unter www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger oder www.lcb.de/grenzgaenger.

Bewerbungstermine: jährlich am 30. April und 31. Oktober (Poststempel). Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projektezur Förderung aus. Die Entscheidungen werden voraussichtlich jeweils Mitte Juli bzw. Mitte Januar mitgeteilt.

Thüringer Buchlöwe

Auch dieses Jahr findet wieder der Thüringer Buchlöwe statt, ein Schreibwettbewerb für Mädchen und Jungen bis 14 Jahre. Das diesjährige Thema findet Ihr unter folgendem Link > Dann könnt Ihr ein oder zwei Geschichten mit jeweils bis zu drei Schreibmaschinenseiten Text (= pro Seite 30 Zeilen à 60 Anschläge, das entspricht ca. 5400 Zeichen mit Leerzeichen) oder drei Gedichte einreichen. Natürlich freut sich der Buchlöwe auch über gut leserliche handschriftliche Texte und auch über Illustrationen, wenn diese von euch selbst angefertigt sind.

Einsendeschluß ist der 31.07. jeden Jahres.
Teilnehmen können Mädchen und Jungen, die am diesem Tag noch keine 15 Jahre alt sind.
Für Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Schulamtsbereich Weimar wird im Februar der „Weimarer Buchlöwe“ von der Kulturdirektion der Stadt Weimar und der Stadtbücherei Weimar ausgeschrieben. Näheres unter www.stadtbibo-weimar.de.

Rückfragen und Einsendungen an:

Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., Thüringer Buchlöwe, Marktstraße 2-4, 99423 Weimar
Telefon 03643 / 776699, literarische-gesellschaft(at)t-online.de

Der Thüringer Buchlöwe ist ein Schreibwettbewerb der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. im Rahmen der Leseinitiative des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar.

Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb

Auch in diesem Jahr wird der Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb ausgeschrieben. Der Wettbewerb will die großen humanistischen Traditionen Erfurts produktiv aufnehmen und soll Gelegenheit zu kritischer gesellschaftlicher und literarischer Auseinandersetzung für junge Autorinnen und Autoren mit der Gegenwart bieten.
Am Wettbewerb können Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Thüringen teilnehmen, die zwischen 15 und 35 Jahre alt sind. Es können Texte aller literarischen Genres eingesandt werden. Jede Einsendung kann nur ein Genre umfassen. Der Umfang für Prosatexte soll fünf Schreibmaschinenseiten (max. 10.000 Zeichen) bzw. für Lyrik drei Gedichte nicht überschreiten.

Die Texte sollen in 7-facher Ausführung ohne Namenskennzeichnung eingesandt werden. Den Einsendungen bitte eine kurze Darstellung der Lebensdaten (Geburtsdatum, Adresse/E-Mail, bisherige literarische Aktivitäten) anfügen.

Die Einsendungen werden von einer Jury durchgesehen und bewertet. Die drei Hauptpreise sind mit je 400,- EUR dotiert. Zudem wird ein Sonderpreis der Jury ausgelobt. Für Schülerinnen und Schüler werden darüber hinaus drei Förderpreise vergeben (jeweils 100,- EUR).

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier: http://www.hessus.eburg.de/

Caroline-Schegel-Preis der Stadt Jena

Gewürdigt werden sollen in Anlehnung an das Wirken der Namenspatronin des Preises herausragende Leistungen in den Genres Feuilleton und Essay, die sich durch ein hohes sprachliches und stilistisches Niveau und eine solide Recherche auszeichnen.
Die Bewerbung ist offen, zugelassen im Wettbewerb sind alle deutschsprachigen Texte, die entweder von den Autoren selbst oder auf Vorschlag wichtiger Feuilletonredaktionen, Verlage, literarischer Institutionen und Vereine eingesandt wurden. Jeweils für einen
Haupt- und einen Förderpreis haben die Empfehlenden ein Vorschlagsrecht. Der für den Hauptpreis vorgeschlagene Text sollte dabei als pars pro toto eines Gesamtschaffens stehen. Für den Förderpreis haben wir von der Festschreibung einer Altersgrenze abgesehen. Als
Kriterium für die Aufnahme in den Kreis der Bewerber um den Förderpreis gilt neben den qualitativen Anforderungen, dass sich die betreffenden Autorinnen und Autoren am Beginn Ihres Schaffens befinden.
Die eingereichten Texte dürfen den Umfang von jeweils 10 bis 15 Manuskriptseiten nicht überschreiten.

Das von einem privaten Sponsor zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.500 € wird in der Regel in einen Hauptpreis, dotiert mit 5.000 €, und einen Förderpreis, dotiert mit 2.500 €, geteilt.

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier: Link.

Autorenwohnung auf Burg Ranis

In den warmen Monaten stellt der Lese-Zeichen e.V. eine Autorenwohnung auf Burg Ranis zur Verfügung. Der Standard ist einfach, ein Bett, ein Herd, ein großer Schreibtisch; Toiletten und Bad eine Etage tiefer. Eine Heizung gibt es nicht; wenn die Sonne scheint ist das Zimmer trotzdem schön warm.

In den vorigen Jahren wohnten einige Autorinnen und Autoren auf der Burg und waren mit den Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten sehr zufrieden. Henryk Bereska schreibt: „Da war nichts von Dachkammeratmosphäre des ’armen Poeten’... der Blick aus dem Fenster gleitet in drei Himmelsrichtungen über eine Landschaft, die allein schon den Betrachter poetisch inspiriert. Fabelhafte Bedingungen zum Arbeiten.”

Anmeldungen und Fragen richten Sie bitte an: ranis@lesezeichen-ev.de