"Eduard Rosenthal. Ein Charakterporträt" – Buchpremiere mit Dietmar Ebert


Nach seiner viel gelobten Essaysammlung »Die Kunst des atonalen Erzählens« zum Werk von Imre Kertész legt der Jenaer Kulturhistoriker Dietmar Ebert seinen neuen Band vor: ein Charakterporträt des Jenaer Rechtsgelehrten Eduard Rosenthal (1853–1926). Rosenthal war der „Vater“ der ersten demokratischen Verfassung des Freistaates Thüringen und entwickelte die Jenaer Lesehalle zu einem Kulturinstitut von europaweiter Bedeutung.

Von den Nationalsozialisten totgeschwiegen, in der DDR fast vergessen, findet Rosenthal nun endlich seinen Platz im kulturellen Gedächtnis. Ausgehend von Briefen, Reden und Dokumenten, die er in sechs Jahren intensiver Archivrecherche ausfindig machte, zeichnet Dietmar Ebert das Bild eines weitblickenden jüdischen Juristen, dessen wissenschaftliche, soziale und kulturelle Leistungen ihm Respekt und Anerkennung weit über seinen Wirkungsort hinaus eingebracht haben.

Jonas Zipf (Werkleiter Jena Kultur) im Gespräch mit dem Autor Dietmar Ebert und dem Verleger Helge Pfannenschmidt (edition AZUR).
André Schinkel liest Gedichte, die während seines Stipendienaufenthalts in der Villa Rosenthal entstanden;
Hannah Zufall liest Gedichte der Lyrikerin Nancy Hünger, die ebenfalls Stipendiatin der Villa Rosenthal war.
Musikalische Begleitung: Oliver Räumelt (Akkordeon).


Zeit: Freitag , 21.09.2018 , 19:00 Uhr


Ort: Villa Rosenthal Jena


Eintritt : kostenlos


Organisator: JenaKultur