Ausschreibung: Stadtschreiber-Stipendium-2017 Halle (Saale)

Stadtschreiberamt vakant!

Halle (Saale) ist auf der Suche nach dem/ der mittlerweile 16. Stadtschreiber/in. Vom 1. April bis zum 30. September 2017 steht ein künstlerischer Freiraum bereit, in dem sich der/ die Stipendiat/in inspirieren lassen und die Stadt durch sein/ ihr Wirken inspirieren kann.

Die Freiraum-„Ausstattung“:

  • ein monatliches Salär in Höhe von 1.250 €
  • eine kostenfreie, möblierte Zwei-Zimmer-Wohnung mit Internetanschluss
  • eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel zur ungehinderten Bewegung im Stadtgebiet.

Die erste, obligatorische Amtshandlung wird eine öffentliche Lesung sein, in deren Rahmen der/die Stadtschreiber/in sich und sein/ihr bisheriges literarisches Schaffen vorstellt. Eine resümierende Präsentation der Zeit in Halle beschließt die aktive „Amtszeit“. Der Form und dem Inhalt sind keine Grenzen gesetzt. Beide Veranstaltungen sind honorarfrei und sollen im Zeichen eines wechselseitigen und lebendigen Austausches stehen. In der Zwischenzeit ist es dem/der Stadtschreiber/in freigestellt, inwiefern er/sie die Stadt belebt. Hierfür wünscht sich Halle (Saale) einen/ eine Stadtschreiber/in, der/die auch überwiegend vor Ort weilt.

Jenseits von Staatsangehörigkeit und literarischer Gattung ist jeder/jede deutschsprachige Autor/in eingeladen, sich zu bewerben.

Er/Sie muss mindestens eine selbstständige, nicht im Eigenverlag erschienene Publikation nachweisen. Die Bewerbung (max. drei A4-Seiten) umfasst zudem den biographischen und bisherigen literarischen Werdegang. Besonders freut sich Halle (Saale) auf die Blaupause (max. eine A4-Seite) für den Aufenthalt in der Stadt, die Auskunft über die Triebfedern, Vorhaben und Ideen für bzw. in Halle gibt!

Einsendeschluss (Poststempel) ist der 16. Januar 2017.

Nachfragen und Bewerbungen an:

 

Stadt Halle (Saale)

Fachbereich Kultur

Herrn Detlef Stallbaum

Hansering 15

06100 Halle (Saale)

Tel.: (0345) 221 3000

Via E-Mail (bitte als pdf-Dokument nicht größer als 2,5 MB) an: detlef.stallbaum(at)halle.de und andreas.amelang@halle.de

 

Zeitlicher Rahmen des Stadtschreiber-Stipendiums 2017 zw. Bewerbung bis Entscheid:

Einsendeschluss für Bewerbungen:                         16. Januar 2017

Juryentscheid:                                                           Mitte Februar 2017

Endgültiger Entscheid im Kulturausschuss:              08. März 2017

 

 

Poesie & Praxis - die Thüringer Textwerkstatt

Was unterscheidet Erzählen und Beschreiben? Wie wechselt man die Perspektive? Wann ist ein Text fertig, wann ist er gelungen und wie kann man das erkennen?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich einem Autor, manche können nur intuitiv beantwortet werden, andere hingegen sind schlicht eine Sache des handwerklichen Rüstzeugs. Denn hat man einen Text geschrieben, steht die eigentliche Arbeit noch bevor.

Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ bietet jungen, angehenden Autoren und Autorinnen die Gelegenheit, ihre Texte (z. B. Lyrik, Erzählungen, Romanauszüge) mit etablierten Autoren, Wissenschaftlern und „Gleichgesinnten“ zu diskutieren und zu bearbeiten. Neben der Vermittlung des Handwerks und literarischer Strategien steht vor allem der intensive Austausch über die eigenen Texte und über die Texte anderer im Mittelpunkt der Werkstatt.

Geleitet wird die Werkstatt wird von Nancy Hünger (Lyrik / Prosa) und Peter Neumann (Lyrik). Darüber hinaus werden renommierte Autorinnen und Autoren die Werkstatt begleiten.

Die Textwerkstatt beginnt im Oktober 2016 und findet einmal im Monat in Schillers Gartenhaus (Universität Jena) statt. Teilnehmen kann, wer seinen Wohnsitz in Thüringen hat und im Alter von 16 bis 25 Jahren ist. Textproben sind keine Bedingung für die Teilnahme – allerdings würden wir uns darüber freuen. Bereits vorhandene Schreiberfahrungen sind wünschenswert.

Anmeldungen (mit Name, Adresse, Alter, E-Mail, Telefonnummer) bitte bis zum 30.09.2016 per E-Mail/facebook/Post an:

ranis@lesezeichen-ev.de
facebook.com/poesiepraxis
Lese-Zeichen, Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena 

Die Textwerkstatt ist nicht öffentlich und auf max. 10 Teilnehmer begrenzt.

Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ ist ein gemeinsames Projekt von Lese-Zeichen e.V. und Schillers Gartenhaus (Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Raniser Debüt

Der Lese-Zeichen e.V. bietet schreibenden Newcomern eine besondere Chance, die literarische Bühne zu betreten. Autorinnen und Autoren, die eine vielversprechende Erstveröffentlichung vorbereiten, können sich für das Raniser Debüt bewerben. Den ausgewählten Autor begleitet ein erfahrener Verlagslektor neun Monate lang bei der Arbeit an einem Manuskript. Während des Monats Juli kann der Autor kostenfrei in einer Wohnung auf Burg Ranis leben und konzentriert arbeiten. Der Autor/die Autorin führt außerdem einen Blog über das Projekt. Anschließend publiziert der Lese-Zeichen e.V. den Text in Buchform und als ebook. In zwei honorierten Lesungen wird das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diese Förderung des literarischen Nachwuchses wird von der Kreissparkasse Saale-Orla gestiftet.

Das fertige Manuskript wird bis 30. Juli des Folgejahres abgeliefert und sollte den Umfang von 150 Seiten nicht überschreiten. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung. Unter Ausschluss des Rechtsweges wählt eine Jury die Autorin oder den Autor aus dem Kreis der Bewerber aus. Die Wahl wird im September bekannt gegeben.

Für das Raniser Debüt können sich alle Autorinnen und Autoren bewerben, die über 18 Jahre alt sind, in deutscher Sprache schreiben und noch keine eigenständige Buchveröffentlichung vorzuweisen haben.  Es gibt keine Beschränkung der literarischen Genres, Stile, Formen.

Autorinnen und Autoren, die sich für das Raniser Debüt bewerben möchten, schicken bis zum 15. Juli ihren Lebenslauf, eine Liste bisheriger Veröffentlichungen und eine Textprobe bis höchstens 20 Seiten an:

Lese-Zeichen e.V. , Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena
E-Mail: ranis@lesezeichen-ev.de

8. Schreibwettbewerb 2015 für Schüler der Klassen 1-4 entlang von Saale und Orla

Thema: „Die verschwundenen Ringe“

Nun ist es wieder so weit: der Lese-Zeichen e.V. ruft alle Schüler der Klassen 1-4 entlang von Saale und Orla auf, sich mit einer selbst erdachten Geschichte an unserem Schreibwettbewerb zu beteiligen. Was hat es wohl mit diesen verschwundenen Ringen auf sich? Sind es wirklich nur ganz normale Ringe, die einen Finger oder ein Ohr schmücken? Und verflixt, wo sind sie hingeraten? Ist hier Zauberei oder gar Magie im Spiel? Und warum ist es so wichtig, dass sie wieder auftauchen? Bestimmt habt Ihr noch viele eigene Ideen, wovon die Geschichte handeln könnte. Vielleicht gibt es sogar eine Bande von Detektiven, die sich um diesen Fall kümmert. Lasst eurer Phantasie freien Lauf, schreibt Eure Geschichte auf und schickt sie dann an untenstehende Adresse, wir freuen uns darauf!

Die Geschichte sollte auf jeden Fall zum Thema passen und von euch selbst geschrieben sein. Alle Texte sollten mit Klassenstufe, Eurer Anschrift und Telefonnummer und, wenn vorhanden, der E-Mail Adresse eurer Eltern versehen werden. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015.

Die besten Beiträge werden prämiert und die Gewinner dürfen ihre Geschichte nicht nur zu den 8. Kinderliteraturtagen in Krölpa am 24. Oktober 2014, sondern auch in den Radios SRB und OKJ vorlesen.

Adresse: Lese-Zeichen e.V., Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena oder info@lesezeichen-ev.de, Ansprechpartnerin: Christine Hansmann, Tel: 03641-493900

Junges Literaturforum Hessen-Thüringen

Teilnehmen können junge Leute zwischen 16 und 25 Jahren, die einen Wohnsitz in Hessen oder in Thüringen haben. Ab sofort können die selbst verfassten Texte, entweder drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte (maximal drei Manuskriptseiten), in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum und gegebenenfalls einer E-Mail-Adresse auf der Rückseite der Einsendung sollte nicht vergessen werden.

Zu gewinnen gibt es 10 Förderpreise, Teilnahme an Wochenendseminaren mit prominenten Schriftstellern, Veröffentlichungen in dem Jahrbuch Nagelprobe und in Literaturzeitschriften.

Einreichungen aus Hessen gehen an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Postfach 32 60, 65022 Wiesbaden.
Einreichungen aus Thüringen gehen an das Thüringer Kultusministerium, Postfach 90 04 63, 99107 Erfurt.
Mit der Einsendung wird dem Land Hessen bzw. dem Land Thüringen das Recht zur Veröffentlichung, zur Verbreitung und zum Vortrag übertragen.

Der Wettbewerb wird gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Sommerwerkstatt "Art & Wiese" vom 03.08. bis 07.08.2016

Der Lese-Zeichen e.V., die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur laden Dich zur Sommerwerkstatt auf Burg Ranis ein, die schon so manchen Künstler und zahlreiche Autoren inspiriert hat.

Du schreibst gern Gedichte oder arbeitest bereits an deinem ersten Roman? Oder interessierst Du Dich für Kunst und Fotografie? Du wolltest schon immer einmal etwas über Typographie, Bildgestaltung und Grafik lernen oder wie man den Pinsel über die Leinwand schwingt, eine Skulptur aus einem Baumstumpf fräst, was Kunst so alles möglich macht? Dann komm zur Sommerwerkstatt auf die Burg Ranis. Dort findest Du nicht nur Gelegenheit gemeinsam mit professionellen Schriftstellern und Lektoren an Deinem Text zu feilen oder mit bildenden Künstlern analog und digital an Deinem Frühwerk zu arbeiten, sondern Du lernst auch Gleichgesinnte kennen. 

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei. Für die Unterbringung und Verpflegung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von € 90,- an. Die Unterbringung erfolgt im Kinder-, Jugend- und Touristikzentrum „Papilio“ in Ludwigshof in Ranis, die An- und Abreise selbstständig.  Wir rechnen mit 25 Teilnehmern. Bei mehr Teilnehmern zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Rückmeldungen bis zum 30. Juni an: Lese-Zeichen e. V., Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena, Tel: 03641 - 493900 E-mail: ranis(at)lesezeichen-ev.de Bei der Anmeldung bitte Adresse, Telefon, Fax und Alter angeben (wenn vorhanden E-Mail).

Die Teilnahme erfolgt nach unserer schriftlichen Bestätigung. Für Anfragen stehen wir gern zur Verfügung. Die Werkstatt wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.Teilnahme: ab 12 Jahren Für die noch nicht 18jährigen muss die Zustimmung der/des Erziehungsberechtigten vorliegen.

Die Werkstatt wird aktuell betreut von:

Helge Pfannenschmidt (Freier Lektor) 
Daniela Danz (Autorin)
Andreas Berner (Grafiker) 
Manuela Hemman (Malerin, Grafikerin)

Unkostenbeitrag kann gefördert werden!!!

Und so geht's:

Mitmachen ist möglich in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit. Zehn Euro stehen jedem Kind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dafür monatlich zur Verfügung - zum Beispiel für die Musikschule, den Fußball- oder Leichtathletikverein, den Kinderzirkus oder die Pfadfinder-Freizeit oder aber für die Sommerwerkstatt Ranis.

Sprechen Sie mit Ihrem Jobcenter über das Bildungs- und Teilhabepaket. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Kreise und kreisfreien Städte, Jobcenter und ihre Partner vor Ort sorgen gemeinsam dafür, dass das Bildungspaket bei den Kindern ankommt. Nähere Informationen finden Sie im Downloadbereich dieser Seite oder unter folgendem Link: weitere Informationen >

Antrag.pdf

Infoblatt.pdf

Menantes-Preis für erotische Dichtung

Senden Sie bis zu drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte mit maximal fünf Manuskriptseiten (à 2000 Zeichen). Die Texte müssen bislang ungedruckt sein (Veröffentlichungen auf Websites sind möglich). 

Eine Jury aus fünf Kritikern, Germanisten und Schriftstellern ermittelt unter allen Einsendungen die fünf originellsten und lädt deren Verfasser zu einem Lesefest am 14. Juni 2014 in den Pfarrhof von Wandersleben ein, bei dem der Jury-Preis (2.000 EUR) sowie ein Preis des Publikums (600 EUR) vergeben werden. Das Preisgeld wird vom Menantes-Förderkreis gestiftet. 

Die Beiträge der fünf Finalisten erscheinen im Oktober-Heft des Palmbaums 2014. 

Eine Anthologie mit den besten Texten ist im quartus-Verlag geplant. 

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier: www.menantes-wandersleben.de/litpreis.html

Literarische Werkstatt für Frauen mit Nancy Hünger und Bärbel Klässner

Die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. lädt in Zusammenarbeit mit dem Lese-Zeichen e.V. zur Textwerkstatt für Frauen ein, nun schon zum vierten Mal auf der Burg Ranis, am letzten Septemberwochenende. Für die Textarbeit steht ein Arbeitszimmer auf der Burg zur Verfügung, übernachten werden die Teilnehmerinnen im Haus „Papilio“ in Ranis.

Die Einladung richtet sich sowohl an Frauen, die bereits länger literarisch arbeiten und/oder schon publiziert haben, als auch an Frauen, die vor allem Lust am Schreiben mitbringen und mit- und voneinander lernen wollen, für ihre Texte einen literarischen Maßstab zu entwickeln und an der Gestaltung zu arbeiten. Willkommen sind sowohl Lyrik als auch Prosa, (auto)-biografische Texte und experimentelle Formen. Fundierte Textkritik, intensiver Austausch, Respekt und Spaß – nichts wird zu kurz kommen. Wir freuen uns auf interessierte Frauen und eine bunte Palette an Texten!

Ort: Ranis, mit dem Zug bis Pößneck, dann Busverbindung
Übernachtung: Haus „Papilio“, Ludwigshof 14, 07389 Ranis
Anreise: Freitag, 23. September bis 15.00 Uhr
Abreise: Sonntag, 25. September nach dem gemeinsamen Mittagessen
Teilnahmegebühr: 135,- (EZ) /120,- € (EZ mit Etagendusche), inklusive 2 Übernachtungen und 6 Mahlzeiten.

Eine Teilnahme nur an einzelnen Tagen oder Veranstaltungen ist nicht möglich.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 31.07.2016 und um eine Anzahlung bis zum 02.09.2016 in Höhe von 50,- € auf das Konto der Literarischen Gesellschaft Thüringen bei der Sparkasse Mittelthüringen (IBAN: DE48 8205 1000 0600 0221 61, BIC: HELADEF1WEM). Die Anzahlung gilt als verbindliche Zusage. Der Restbetrag ist am 16.09.2016 fällig. Es ist auch möglich, den Gesamtbetrag bereits bis zum 02.09.2016 einzuzahlen.

Anmeldung und Anfragen bitte an Sigrun Lüdde (literarische-gesellschaft[at]t-online.de oder 03643-776699).
Wir danken der Thüringer Staatskanzlei für die freundliche Unterstützung.

Die Werkstattleiterinnen Nancy Hünger und Bärbel Klässner:
Nancy Hünger lebt als freie Autorin in Erfurt. Im Herbst 2008 erhielt sie ein Hermann-Lenz-Stipendium. Im Jahre 2011 war sie Jenaer Stadtschreiberin, 2013 Stipendiatin im Künstlerhaus Edenkoben, 2015 Harald-Gerlach-Stipendiatin. Seit 2014 Mitarbeiterin in Schillers Gartenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Bärbel Klässner lebt in Essen, schreibt und veröffentlicht Lyrik und essayistische Prosa, Stipendien vom Land Thüringen und vom Land NRW, 2011 Rosenthal-Stipendiatin in Jena, Harald-Gerlach-Stipendiatin 2013, Preisträgerin PostPoetry 2012 und 2013.

Grenzgänger

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin Autoren bei den Recherchen für deutschsprachige Veröffentlichungen, die Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder China als Thema grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten. Die Veröffentlichungen sollen zu Diskussionen anregen, den Dialog und das
gegenseitige Verständnis fördern und können unterschiedliche Themenbereiche, Länder und historische Epochen umfassen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch andere Formen wie Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge.
Die „Grenzgänger“ können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Interessierte Institutionen können finanzielle Unterstützung für Grenzgänger-Veranstaltungen beantragen.

Was kann gefördert werden?
Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € / 6.000 € / 8.000 € / 10.000 € beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und - dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.

Was kann nicht gefördert werden?

- Fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Reiseführer, Sammelbände, Theaterprojekte, Lyrik, Spielfilme und Übersetzungsprojekte
- Verlags- und Produktionskosten
- Allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen 

Zweitbewerbungen und Bewerbungen, die mehrere Projekte umfassen, sind nicht möglich.

Interessierte richten eine schriftliche Bewerbung an das Literarische Colloquium Berlin. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet zu finden unter www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger oder www.lcb.de/grenzgaenger.

Bewerbungstermine: jährlich am 30. April und 31. Oktober (Poststempel). Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projektezur Förderung aus. Die Entscheidungen werden voraussichtlich jeweils Mitte Juli bzw. Mitte Januar mitgeteilt.

Thüringer Buchlöwe

Auch dieses Jahr findet wieder der Thüringer Buchlöwe statt, ein Schreibwettbewerb für Mädchen und Jungen bis 14 Jahre. Das diesjährige Thema findet Ihr unter folgendem Link > Dann könnt Ihr ein oder zwei Geschichten mit jeweils bis zu drei Schreibmaschinenseiten Text (= pro Seite 30 Zeilen à 60 Anschläge, das entspricht ca. 5400 Zeichen mit Leerzeichen) oder drei Gedichte einreichen. Natürlich freut sich der Buchlöwe auch über gut leserliche handschriftliche Texte und auch über Illustrationen, wenn diese von euch selbst angefertigt sind.

Einsendeschluß ist der 31.07. jeden Jahres.
Teilnehmen können Mädchen und Jungen, die am diesem Tag noch keine 15 Jahre alt sind.
Für Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Schulamtsbereich Weimar wird im Februar der „Weimarer Buchlöwe“ von der Kulturdirektion der Stadt Weimar und der Stadtbücherei Weimar ausgeschrieben. Näheres unter www.stadtbibo-weimar.de.

Rückfragen und Einsendungen an:

Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., Thüringer Buchlöwe, Marktstraße 2-4, 99423 Weimar
Telefon 03643 / 776699, literarische-gesellschaft(at)t-online.de

Der Thüringer Buchlöwe ist ein Schreibwettbewerb der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. im Rahmen der Leseinitiative des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar.

Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb

Auch in diesem Jahr wird der Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb ausgeschrieben. Der Wettbewerb will die großen humanistischen Traditionen Erfurts produktiv aufnehmen und soll Gelegenheit zu kritischer gesellschaftlicher und literarischer Auseinandersetzung für junge Autorinnen und Autoren mit der Gegenwart bieten.
Am Wettbewerb können Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Thüringen teilnehmen, die zwischen 15 und 35 Jahre alt sind. Es können Texte aller literarischen Genres eingesandt werden. Jede Einsendung kann nur ein Genre umfassen. Der Umfang für Prosatexte soll fünf Schreibmaschinenseiten (max. 10.000 Zeichen) bzw. für Lyrik drei Gedichte nicht überschreiten.

Die Texte sollen in 7-facher Ausführung ohne Namenskennzeichnung eingesandt werden. Den Einsendungen bitte eine kurze Darstellung der Lebensdaten (Geburtsdatum, Adresse/E-Mail, bisherige literarische Aktivitäten) anfügen.

Die Einsendungen werden von einer Jury durchgesehen und bewertet. Die drei Hauptpreise sind mit je 400,- EUR dotiert. Zudem wird ein Sonderpreis der Jury ausgelobt. Für Schülerinnen und Schüler werden darüber hinaus drei Förderpreise vergeben (jeweils 100,- EUR).

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier: http://www.hessus.eburg.de/

Caroline-Schegel-Preis der Stadt Jena

Gewürdigt werden sollen in Anlehnung an das Wirken der Namenspatronin des Preises herausragende Leistungen in den Genres Feuilleton und Essay, die sich durch ein hohes sprachliches und stilistisches Niveau und eine solide Recherche auszeichnen.
Die Bewerbung ist offen, zugelassen im Wettbewerb sind alle deutschsprachigen Texte, die entweder von den Autoren selbst oder auf Vorschlag wichtiger Feuilletonredaktionen, Verlage, literarischer Institutionen und Vereine eingesandt wurden. Jeweils für einen
Haupt- und einen Förderpreis haben die Empfehlenden ein Vorschlagsrecht. Der für den Hauptpreis vorgeschlagene Text sollte dabei als pars pro toto eines Gesamtschaffens stehen. Für den Förderpreis haben wir von der Festschreibung einer Altersgrenze abgesehen. Als
Kriterium für die Aufnahme in den Kreis der Bewerber um den Förderpreis gilt neben den qualitativen Anforderungen, dass sich die betreffenden Autorinnen und Autoren am Beginn Ihres Schaffens befinden.
Die eingereichten Texte dürfen den Umfang von jeweils 10 bis 15 Manuskriptseiten nicht überschreiten.

Das von einem privaten Sponsor zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.500 € wird in der Regel in einen Hauptpreis, dotiert mit 5.000 €, und einen Förderpreis, dotiert mit 2.500 €, geteilt.

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier: Link.

Autorenwohnung auf Burg Ranis

In den warmen Monaten stellt der Lese-Zeichen e.V. eine Autorenwohnung auf Burg Ranis zur Verfügung. Der Standard ist einfach, ein Bett, ein Herd, ein großer Schreibtisch; Toiletten und Bad eine Etage tiefer. Eine Heizung gibt es nicht; wenn die Sonne scheint ist das Zimmer trotzdem schön warm.

In den vorigen Jahren wohnten einige Autorinnen und Autoren auf der Burg und waren mit den Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten sehr zufrieden. Henryk Bereska schreibt: „Da war nichts von Dachkammeratmosphäre des ’armen Poeten’... der Blick aus dem Fenster gleitet in drei Himmelsrichtungen über eine Landschaft, die allein schon den Betrachter poetisch inspiriert. Fabelhafte Bedingungen zum Arbeiten.”

Anmeldungen und Fragen richten Sie bitte an: ranis@lesezeichen-ev.de